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Mit der Kunstform Graffiti haben sich die Alfons-Kern-Schüler der Berufsvorbereitungsklasse auseinandergesetzt. Foto: Roller
Mit der Kunstform Graffiti haben sich die Alfons-Kern-Schüler der Berufsvorbereitungsklasse auseinandergesetzt. Foto: Roller
14.04.2019

Farbenfrohes Graffiti: Alfons-Kern-Schüler stellen Kreativität unter Beweis

Pforzheim. Ein farbenfrohes Graffiti-Gemälde, künstlerisch gestaltete Milchtüten und ein Klangkaleidoskop: Drei Klassen der Alfons-Kern-Schule haben ihrer Kreativität in den zurückliegenden Tagen freien Lauf gelassen.

Und zwar bei einem Projekt, das teilweise in Zusammenarbeit mit dem Kupferdächle über die Bühne ging und durch den von der Schule gestellten Kulturantrag ermöglicht wurde.

Unterstützt wurde man dabei von Kulturagentin Tina Züscher. Im Mittelpunkt stand Rektorin Birgitta Nick zufolge der Austausch: zwischen den Klassen und zwischen den Schülern. Es ging darum, sowohl das Gemeinschaftsgefühl als auch die Schüler in ihrer Persönlichkeit zu stärken. Auch das eine oder andere verborgene Talent sei dabei an die Oberfläche gekommen, erklärt Billie-Jean Kalt. „Es hat sich zum Beispiel herausgestellt, dass Schüler musisch veranlagt sind, die das bisher gar nicht wussten“, sagt die Kulturbeauftragte der Schule. Abhängig vom jeweiligen Projekt und der zur Verfügung stehenden Zeit, haben die Schüler zwei oder drei Tage zusammen an ihren Kunstwerken gearbeitet: entweder im Kupferdächle oder in der Schule.

Die Berufsvorbereitungsklasse setzte sich zusammen mit René Sulzer mit der Kunstform Graffiti auseinander. Die Sprachklasse nahm normalerweise als störend empfundene Geräusche, wie das Zerknittern von Papier, das Platzen einer Kaugummi-Blase und umfallende Stühle, um aus ihnen zusammen mit Ulli Baral von „Los Trommlos“ und David Reich vom Kupferdächle eine harmonisch wirkende Klangcollage zu erstellen. Und die Bäckereifachverkäuferinnen überlegten zusammen mit Designerin Celina Stretz, wie gebrauchte Milchtüten weiter genutzt werden können.

Ein positives Fazit ziehen nicht nur Schüler und Lehrer, sondern auch Jenny Spaunhorst vom Kupferdächle. Die Leiterin der Einrichtung hofft, mit solchen Projekten bei den Jugendlichen das Interesse an Kultur zu wecken – mit der Folge, dass sie in Zukunft von sich aus an Projekten im Kupferdächle teilnehmen.