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Künstler Gunter Demnig (rechts) verlegt an der Brüderstraße einen Stolperstein, mit dabei PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer (Zweiter von links) als Pate sowie Hans Mann von der Initiative Stolpersteine mit seiner Ehefrau Christa.
Neben Louis Daube wird an der Jahnstraße 33 nun auch an dessen Ehefrau Elisa erinnert.
Liedermacher Dieter Huthmacher (rechts) ist Pate für den Stolperstein an der Bleichstraße 101. Fotos: Seibel
23.05.2016

Fast 200 Stolpersteine in Pforzheim

Pforzheim. Seit Montag liegen 198 Stolpersteine im Pforzheimer Stadtgebiet. Weitere Namen und Adressen sind bereits recherchiert.

Als 2008 die ersten vier Stolpersteine zum Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus in Pforzheim verlegt wurden, standen viele dem Kunstprojekt kritisch gegenüber. Inzwischen wurden 198 kleine Messingtafeln in den Gehwegen vor den ehemaligen Wohnhäusern der Opfer eingelassen. 22 Stolpersteine davon hat der Kölner Künstler Gunter Demnig am Montag im Stadtgebiet verlegt.

Jeder Name, jede Adresse ist ein Erfolg für Hans Mann von der Initiative Stolpersteine. „80 weitere Adressen haben wir – die Steine könnten wir verlegen“, so das Vorstandmitglieder der Löblichen Singergemeinschaft von 1501 Pforzheim. Hinzu kämen 120 Namen von Juden und politisch Verfolgten sowie 300 von „Euthanasie“-Opfern – bislang ohne Adressen.

Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.