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Radhesh (sechs Jahre), Tim (neun Jahre) und Berkay (acht Jahre)(von links) freuen sich, dass sie am Ferienprogramm mitmachen können und auch noch ein Mittagessen erhalten, das von „Menschen in Not“ gespendet wird.  Foto: Moritz 

Ferienprogramm Stadt-Land-Fluss: Angebot zum Glücklichsein

Pforzheim. Es kurz vor der Mittagspause am Tag zwei des neu installierten Ferienprogramm im DiakoniePunkt Altstadt. Sechs Jungs sitzen um einen großen Tisch. Thema ist: wie kommt das Wasser in die Enz, erklärt Roland Bliesener vom Stadtjugendring.

„Am ersten Tag waren es vier Kinder. Heute Vormittag sind es sechs und zum Mittagessen kamen Kinder aus der Inselschule, die die Lernbrücke besuchen“, berichtet Elena Link, Leiterin des LukasZentrum und Abteilungsleiterin Gemeinwesendiakonie. „Es ist hier im Stadtteil neu, dass ein Ferienprogramm stattfindet. Das muss sich herumsprechen. Wir wollen Kinder erreichen, die sonst an keinem Ferienprogramm teilnehmen können.“

Und die Jungs, die den Weg zum DiakoniePunkt gefunden haben, sind glücklich. Am Montag Nachmittag waren sie mit Roland Bliesener im Enzauenpark. „Wir stellen jeden Ausflug unter ein Motto. Botanik und Pflanzen, Lebewesen am und im Wasser, Kräuter, Umweltbewusstsein und eine symbolische Flussreinigung sind geplant.“ Außerdem gebe es ein Musikprogramm.

Das Besondere an Stadt-Land-Fluss ist, dass die Teilnahme für die Kinder kostenfrei ist. Das ist durch die Kooperationen möglich. Und auch, weil die PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“ die Kosten in Höhe von 3500 Euro für das Mittagessen übernimmt. Nicht nur für diese Woche im DiakoniePunkt Altstadt, sondern auch für die nächste Woche im DiakoniePunkt Ludwigsplatz. Nächste Woche wird das Thema nicht die Enz, sondern die Nagold sein, weil der DiakoniePunkt direkt am Fluss liegt. Außerdem macht der Stadtjugendring Ferienprogramm in Würm. „Pforzheim ist eine Drei-Täler-Stadt. Das ist ein ganzes Großes, was hier entsteht“, sagt Elena Link. „Die Kinder haben sehr viel eingesteckt, jetzt ist es an der Zeit, für die Mädchen und Jungen etwas besonderes anzubieten.“ Es sei wichtig möglichst viele Kinder zu erreichen, um sie glücklich zu machen.