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09.12.2015

Feuerwehr Pforzheim im Dauereinsatz

Pforzheim. Die Berufsfeuerwehr hat in der Nacht zum Mittwoch gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr zu mehreren Einsätzen ausrücken müssen, bei denen es jedoch nicht zu größeren Schäden gekommen ist. Trotzdem mussten die Feuerwehrleute vorsichtshalber immer mit größerer Besetzung anrücken, um im Ernstfall auf die Rettung von Menschenleben vorbereitet zu sein.

Um 21.26 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle ein Kaminbrand an der Steubenstraße gemeldet. Doch es gab weder einen Brand noch einen technischen Defekt an der Heizungsanlage – die Rauchentwicklung war rein betriebsbedingt. Um 22.45 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Containerbrand in die Nordstadt gerufen, der schnell gelöscht wurde. Um 0.35 Uhr kam es zu einer weiteren Feuermeldung. Auch hier handelte es sich um eine Rauchentwicklung aus einer Heizungsanlage, die kein Eingreifen der Feuerwehr erforderlich machte.

Um 3.17 Uhr meldete ein Anrufer die Auslösung eines Rauchwarnmelders in der Nachbarwohnung. Da bereits Brandgeruch wahrnehmbar war und auf Klopfen niemand öffnete, alarmierte die Integrierte Leitstelle neben dem Löschzug der Feuerwehr auch den Rettungsdienst. Die Feuerwehr musste die Wohnungstür aufbrechen. Dort wurden angebrannte Speisen auf dem Herd festgestellt. Der tief schlafende Wohnungsinhaber wurde aus der verrauchten Wohnung gebracht und anschließend rettungsdienstlich versorgt.

Kurz vor der Wachablösung wurde um 7.02 Uhr der Gefahrgutzug der Feuerwehr zu einem Ammoniakgeruch in eine Firma gerufen. Mit speziellen Chemikalienschutzanzügen ausgerüstete Trupps gingen zur Erkundung vor und fanden in einem Kellerraum eine versehentlich geöffnete Gasflasche mit Ammoniak. Diese konnte schnell geschlossen und somit eine weitere Ammoniakfreisetzung verhindert werden. Die Lüftungsmaßnahmen dauerten über zwei Stunden.