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Auf den Mauervorsprung der Enz an der Rossbrücke war eine Katze gesprungen, für die es anschließend kein zurück mehr gab. Die Feuerwehr musste das verzweifelt miauende Tier retten.  Foto: Frei
Auf den Mauervorsprung der Enz an der Rossbrücke war eine Katze gesprungen, für die es anschließend kein zurück mehr gab. Die Feuerwehr musste das verzweifelt miauende Tier retten. Foto: Frei
12.04.2012

Feuerwehr bringt Katze mit Rettungsboot in Sicherheit

Pforzheim. Nach den Großeinsätzen der vergangenen Tage mit dem Brand in der Scheiderei bei Heimerle+Meule, einer Massenkarambolage auf der Autobahn und einem umgestürzten, mit Schweinehälften beladenen Tranporter, hatte die Pforzheimer Feuerwehr am Donnerstagmorgen einen tierischen Einsatz: Eine Katze hielt gleich sechs Mann in Atem.

Ein verzweifeltes Miauen ging Anwohnern an der Rossbrücke durch Mark und Bein, und als sie nach der Ursache schauten, entdeckten sie eine Katze, die offensichtlich von dem über der Enz befindlichen Balkon auf den Vorsprung der Flussmauer gesprungen war und nun nicht mehr zurück konnte. Daher wurde die Feuerwehr alarmiert, die gegen 8.15 Uhr mit zwei Fahrzeugen und einem Rettungsboot ausrückte.

Vor Ort war dem Vierbeiner schnell geholfen. Nachdem das Boot zu Wasser gelassen war und sich dem Mauervorsprung genähert hatte, gab es für die Katze kein Entrinnen: Ein geübter Griff am Nacken hielt das verstörte Tier fest, das anschließend nach oben auf den Platz gebracht und in einen Karton gesteckt werden sollte. Doch die Katze riss sich los und rannte in Windeseile in Richtung Herz-Jesu-Kirche davon. „Verletzt scheint sie jedenfalls nicht zu sein“, konstatierte ein Feuerwehrmann. Und ein Passant meinte: „Die muss sich hier wohl auszukennen, so zielstrebig wie sie ihren Rettern ausgebüchst ist.“

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