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09.03.2015

Feuerwehr muss Küchenbrand löschen

Pforzheim. Nach einem Küchenbrand in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses sind am Sonntagabend in der Pforzheimer Gymnasiumstraße vier Bewohner wegen Verdacht auf Rauchvergiftung vorsorglich in eine Klinik gebracht worden.

Nach den Feststellungen des Polizeireviers Pforzheim-Nord brach das Feuer kurz nach 19 Uhr in der Küche einer Wohnung aus, nachdem die 45-jährige Bewohnerin Öl erhitzt hatte und die Kochstelle für einen Moment unbeaufsichtigt ließ. Löschversuche der Frau mit Wasser entfachten die Flammen zusätzlich. Die Pforzheimer Berufsfeuerwehr eilte mit Unterstützung von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr aus Eutingen mit insgesamt 17 Mann vor Ort und konnte das Feuer rasch löschen. Die bei Brandausbruch Anwesende 45 Jahre alte Frau, deren 51-jähriger Ehemann und zwei Söhne im Alter von acht und zehn Jahren, konnten die Räumlichkeiten noch rechtzeitig verlassen. Allerdings wurden sie alle von zwei herbeigeeilten Rettungsteams und einem Notarztteam erstversorgt und kamen anschließend zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Schadenshöhe war bislang noch nicht genau zu beziffern; sie dürfte jedoch im unteren fünfstelligen Eurobereich anzusiedeln sein.