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Die Umbauspezialisten für den Tunnelbrand-Unimog sind Sven Gunzelmann (links) und Christian Stelzner. Fotos: Ketterl
Die Umbauspezialisten für den Tunnelbrand-Unimog sind Sven Gunzelmann (links) und Christian Stelzner. Fotos: Ketterl
Die Vorbereitungen für den Bau des zweiten Tunnels laufen auf Hochtouren.
Die Vorbereitungen für den Bau des zweiten Tunnels laufen auf Hochtouren.
21.09.2015

Feuerwehr rüstet sich für Tunnelbrand

Pforzheim. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. In diesem Fall ist es bullig und kompakt, rot – und noch etwas unfertig. Doch bald wird der 34 Jahre alte, robuste Unimog der Berufsfeuerwehr das Fahrzeug der ersten Wahl sein, um mit einem Fünf-Mann-Trupp in die Röhre des neuen Eisenbahntunnels zwischen dem Tunnelportal Ispringen und der Pforzheimer Nordstadt einzufahren.

Stationiert wird er voraussichtlich ab Anfang Dezember bei der Container-Siedlung an der Königsbacher Landstraße.

Noch muss die Abteilung Technik um ihren stellvertretenden Leiter Jürgen Stutz Hand anlegen, um das frühere Tanklöschfahrzeug – zunächst für Huchenfeld bestimmt, dann in Würm eingesetzt – umzurüsten mit Schläuchen, Strahlrohr und Schaummittel sowie einer Krankentrage. Alle Module bleiben in der Hauptfeuerwache und werden „just in time“ zusammen mit den Brandbekämpfern an den Einsatzort am Tunnel gefahren.

So war es auch, als bis zur Schließung des Tunnels 1997 in der Käfersteige im Würmtal Fluss- und Schwerspat abgebaut wurden. Und so war es, als 2011 im Rahmen der Erschließung des neuen Gewerbegebiets Buchbusch im Norden Pforzheims ein 450 Meter langer Entwässerungsstollen in zwölf Metern Tiefe unter der A 8 gebohrt wurde.

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