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Marco Faas (DRK Kreisverband Pforzheim-Enzkreis) und Guido Lobermann (Feuerwehr Pforzheim) in der Integrierten Leitstelle.
Marco Faas (DRK Kreisverband Pforzheim-Enzkreis) und Guido Lobermann (Feuerwehr Pforzheim) in der Integrierten Leitstelle. © TV-BW
26.12.2015

Feuerwehr und DRK ziehen Bilanz: Nur Routineeinsätze über Weihnachtsfeiertage

In der neu eingerichteten Integrierten Leitstelle, die von der Feuerwehr Pforzheim und dem Deutschen Roten Kreuz Pforzheim-Enzkreis betreut wird, ist es über die Weihnachtsfeiertage verhältnismäßig ruhig geblieben. Das Rote Kreuz war hauptsächlich wegen internistischer Notfälle wie Schlaganfällen oder Herzinfarkten im Einsatz.

Weder brennende Weihnachtsbäume noch Glatteisunfälle: Die „Klassiker“, mit denen die Feuerwehr und das Rote Kreuz sonst oft an Weihnachten zu kämpfen hatten, blieben in diesem Jahr aus. „Für die Feuerwehr war es dieses Weihnachten sehr ruhig“, erklärte Guido Lobermann. „Bei diesen Witterungsverhältnissen denkt man eher an einen Grillnachmittag im Garten – ohne Glatteis passiert deutlich weniger“, so der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Pforzheim weiter. Lediglich zu einigen Routineeinsätzen wie Brandmeldealarmen oder zur Unterstützung des DRK bei der Notfallversorgung musste die Feuerwehr ausrücken.

Das Rote Kreuz hatte etwas mehr zu tun: „Bei uns war es traditionell sehr belebt. Im Bereich des ärztlichen Notdienstes war sehr viel zu tun, der Rettungsdienst hatte 80 bis 120 Einsätze am Tag“, so Marco Faas, Disponent des DRK Pforzheim-Enzkreis. Dabei handelte es sich vor allem um internistische Notfälle wie Schlaganfälle oder Herzinfarkte. Eine Person musste laut DRK am Pforzheimer Bahnhof aus dem Aufzug befreit werden, blieb aber unverletzt. Eine andere wurde nach einem Sturz versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Außerdem ereignete sich ein Unfall auf der A8, bei dem das DRK mit einem Krankenwagen ausrückte. Alles in allem seien solche Einsätze laut Faas jedoch nicht außergewöhnlich für die Weihnachtsfeiertage.

Weihnachtsstimmung kam in der Integrierten Leitstelle trotz der Arbeit auf: „Wir haben es uns feierlich gestaltet: Es gibt hier einen Weihnachtsbaum, außerdem haben viele liebe Menschen an uns gedacht und uns Süßigkeiten vorbei gebracht“, freut sich Faas. „Die Arbeit geht aber vor. Wenn das Telefon klingelt, dann bleibt alles andere stehen und liegen.“