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Präsentieren das Rettungswege-Konzept: Waltraud Knoeller (WSP), Jörg Morlock (Baurechtsamt), Sebastian Fischer (Feuerwehr), Rüdiger Fricke (WSP) und Wolfgang Raff (Ordnungsamt, von links).  WSP
Präsentieren das Rettungswege-Konzept: Waltraud Knoeller (WSP), Jörg Morlock (Baurechtsamt), Sebastian Fischer (Feuerwehr), Rüdiger Fricke (WSP) und Wolfgang Raff (Ordnungsamt, von links). WSP
01.09.2015

Feuerwehr und WSP ziehen bislang positive OechsleFest-Bilanz

In zahlreichen Besprechungen hat eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe – bestehend aus Mitarbeitern des Amts für öffentliche Ordnung, des Baurechtsamts und der Feuerwehr – gemeinsam mit dem städtischen Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) sowie einem externen Sachverständigen ein Sicherheitskonzept für das OechsleFest erarbeitet.

Wichtigstes Ziel war die Gewährleistung der Sicherheit der Besucher der Veranstaltung aber auch der Personen in den umliegenden Gebäuden am Marktplatz.

Wesentliche Bausteine des Sicherheitskonzepts sind die bauliche Anordnung und Gestaltung der Lauben sowie anlagentechnische Fragestellungen wie beispielsweise die Beleuchtung und die Sicherheit von gasbetriebenen Geräten.

Ausreichend breite Rettungswege und Aufstellmöglichkeiten für die Einsatzfahrzeuge sind ein zentraler Aspekt. „Im Gefahrenfall müssen sich die vielen Besucher ohne Panik selbst in Sicherheit bringen können, und die Drehleiter der Feuerwehr muss die umliegenden Gebäude erreichen können“, so Feuerwehrkommandant Sebastian Fischer. Der WSP als Veranstalter ist von den zuständigen Ämtern beauftragt, regelmäßig die Freihaltung der Rettungswege zu kontrollieren und die Wirte auf notwendige Änderungen hinzuweisen. „Wir wissen, dass dies im abendlichen Trubel der Veranstaltung keine einfache Aufgabe ist“, zeigt Fischer Verständnis. Eine weitere Komponente sind organisatorische Maßnahmen, wie die Anwesenheit eines Sicherheitsdiensts, einer verantwortlichen Person des Veranstalters sowie definierte Meldewege und vorbereitete Einsatzpläne für den Ernstfall. An den besonders stark besuchten Tagen waren und sind die Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz vor Ort, um bei Bedarf eingreifen zu können. Brände gab es bislang keine. Einige Veränderungen sollen das Konzept im kommenden Jahr noch optimieren. So muss beispielsweise die Rettungswegführung im Detail verändert werden.

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