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Wünschen sich, dass sich nach 100 Jahren Frauenwahlrecht weiterhin etwas bewegt (von links): Christine Müh , Geschäftsführerin des Kommunalen Kinos, Grünen-Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann und Susanne Wendlberger vom Zonta Club. Foto: Warzecha
Wünschen sich, dass sich nach 100 Jahren Frauenwahlrecht weiterhin etwas bewegt (von links): Christine Müh , Geschäftsführerin des Kommunalen Kinos, Grünen-Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann und Susanne Wendlberger vom Zonta Club. Foto: Warzecha
31.01.2019

Filmabend im Kommunalen Kino zu 100 Jahre Frauenwahlrecht

Pforzheim. Seit 100 Jahren dürfen Frauen wählen. Was hat sich seither getan und wo ist noch Bedarf, etwas zu tun? Aktuell gibt es viele verschiedene Aktionen in Land und Stadt, die sich dem Thema annähern.

So waren sich auch die Pforzheimer Gleichstellungsbeauftragte Susanne Brückner und der Zonta Club Pforzheim darüber einig, dass dieses Thema es wert sei, darüber im Kommunalen Kino zu diskutieren.

Nach dem Film „Das ist unser Land“ sprachen rund 66 Besucherinnen und ein Besucher zusammen mit SPD-Kreisrätin Margit Vetter aus Heimsheim, der Grünen-Landtagsabgeordneten Stefanie Seemann, Christine Müh, Geschäftsführerin des Kommunalen Kinos, SPD-Kreisvorsitzender Annkathrin Wulff und Susanne Wendlberger, Vizepräsidentin des Zonta Club, über Chancen, Möglichkeiten und Hindernisse, die sich Frauen in der Kommunalpolitik böten.

Unter den Besuchern waren viele Kandidatinnen für die nächste Kommunalwahl. Sie empfanden den Film teilweise als abschreckend. Er zeige aber doch, wie Müh betonte, nicht nur die positive Seite der Stellung von Frauen in der Kommunalpolitik, sondern auch deren Verführbarkeit und Demagogie, wie sie vor allem rechtsgerichteten Parteien zugrunde liege. Pauline lässt sich im Film geradezu dazu überreden, während der aktuellen Kommunalwahl für die in Frankreich amtierende Nationale Volksbewegung zu kandidieren. Weil, wie sie im Film argumentiert, sie „weder links, noch rechts ist und die wollen, dass sich etwas ändert“. Vor allem ist der Film, wie die Teilnehmerinnen der Podiumsdiskussion schon im Vorfeld feststellten, ein lebendiges Beispiel dafür, wie Demagogie und politische Parolen rechte Tendenzen befeuern können.

Mehr lesen Sie am Freitag, 1. Februar, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.