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Ein Blickfang ist der vergoldete Granitfindling in der Enz, enthüllt von Jörg Nährlich. Foto: Seibel
Ein Blickfang ist der vergoldete Granitfindling in der Enz, enthüllt von Jörg Nährlich. Foto: Seibel
02.06.2017

Findling funkelt im Fluss: Goldstein in Enz enthüllt

Pforzheim. Einer muss es den Job ja machen – und so steigt Jörg Nährlich in den brusthohen Overall mit integrierten Gummistiefeln und watet in die Mitte des Flusses. Nicht fischen will der Mann, sondern einen Findling schräg unterhalb des Emilienstegs zwischen Steuben- und Simmlerstraße enthüllen.

Noch liegt eine Decke über dem zwei Tonnen schweren Brocken aus dem Schwarzwald – und als Nährlich sie wegzieht, entweicht entlang des Enzufers und oben auf der Brücke den Augenzeugen ein vernehmbares „Ooh“. Die goldene Spur der Steine durch die Stadt findet hier ihr westliches Ende.

Es ist der schwerste, glänzendste und wertigste Baustein des 250-Jahre-Schmuckjubiläums. Hanspeter und Eva Wellendorff haben ihn der Stadt geschenkt. Die Schmuckmanufaktur hat die Vergoldung des Findlings – durch Kathrin Schwenk und Ingrid Karll realisiert – mit 24 Karat Blattgold finanziert, vorgenommen im Unternehmen des Kreishandwerksmeisters Rolf Nagel. Mehrere Schichten Schiffslack sollen den Blickfang, der in Kürze nachts angestrahlt wird, schützen, wenn die Enz kein Niedrigwasser hat wie derzeit.

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