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© dpa
26.11.2011

Firmengebäude stark verraucht - Fehlalarm im Krankenhaus

Pforzheim. Zwei kurz nacheinander abgesetzte Brandmeldealarme in einer Firma und in einem Krankenhaus haben die Feuerwehr Pforzheim und mehrere Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr in Atem gehalten. Während es sich im Krankenhaus um einen Fehlalarm handelte, musste die Feuerwehr in der Firma in der Oststadt sich erst mit Atemschutztrupps durch verrauchte Etagen kämpfen, um den Brandherd zu finden.

Am Samstag rückte die Feuerwehr nach dem Alarm in der Firma mit drei Fahrzeugen aus. Bereits auf der Anfahrt meldete sich ein Angehöriger der Betriebsfeuerwehr über den Euro-Notruf 112. Er berichtete von einer starken Verrauchung im Erdgeschoss eines Gebäudetraktes. Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge war das gesamte Gebäude evakuiert.

Da der Brandherd noch nicht lokalisiert werden konnte und die vier darüber liegenden Geschosse ebenfalls teilweise verraucht waren, wurden zusätzliche Kräfte alarmiert. Die Feuerwehr Pforzheim erkundete mit Atemschutz das betroffene Erdgeschoss. In einem Flur war es im Bereich der Teeküche zu einem Brand gekommen. Dieser konnte innerhalb weniger Minuten gelöscht werden. Die Maßnahmen zur Belüftung der verrauchten Bereiche dauerten allerdings wesentlich länger.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, die Abteilungen Eutingen, Brötzingen-Weststadt und Haidach mit insgesamt 31 Einsatzkräften, sowie die Polizei und der Rettungsdienst.

Beinahe zeitgleich kam es um 8:50 Uhr in einem Pforzheimer Krankenhaus ebenfalls zu einem Brandmeldealarm. Dieser konnte mit bereits alarmierten Kräften parallel angefahren werden. Bei der Überprüfung stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Die Feuerwehr Pforzheim musste nicht tätig werden. fw