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Susanne Verweyen-Mappus (rechts) und Pforzheims Oberbrürgermeister Gert Hager (links) bei der Lesung in der Stadtbücherei.
Susanne Verweyen-Mappus (rechts) und Pforzheims Oberbrürgermeister Gert Hager (links) bei der Lesung in der Stadtbücherei. © Seibel
26.10.2010

„First Lady“ Susanne Verweyen-Mappus wirbt fürs Lesen

PFORZHEIM. Einmal Schlucken, die Träne erst gar nicht zulassen. Es geht ans Herz, wenn der zehnjähriger Oskar stirbt. Beschrieben hat diese Situation der französische Schriftsteller Eric-Emmanuel Schmitt in seiner Erzählung „Oskar und die Dame in Rosa“. Susanne Verweyen-Mappus, Ehefrau von Ministerpräsidenten Stefan Mappus, hat sich keinen leichten Stoff ausgewählt, um ihn innerhalb der Aktionswoche „Treffpunkt Bibliothek“ vorzustellen. Die First Lady des Landes beteiligt sich zum ersten Mal an der Vorleseaktion „Pforzheim liest“. Bei dieser Aktion werben Prominente bundesweit für die Bildungseinrichtung Bücherei. So auch in Pforzheim.

Oberbürgermeister Gert Hager ist zum dritten Mal als Vorleser aktiv und zu Beginn seines Auftritts bekräftigt er den Bildungsauftrag der Pforzheimer Bibliothek, den er auch in kommenden Jahren fortsetzen will. Ein Bekenntnis, das Bücherei-Chefin Anja Bendl-Kunzmann sichtlich freut.

Susanne Verweyen-Mappus, die seit über zehn Jahren in Pforzheim lebt, hat das Buch von Schmitt in diesem Jahr für sich entdeckt, wie die zweifache Mutter berichtet. Im Frühjahr als ihr Schwiegervater an Krebs gestorben sei, hätte sie dieses Buch geschenkt bekommen. Und Eric-Emmanuel Schmitt hat sie mit seiner Literatur „bezaubert“: „Es gibt Momente, wo man schmunzelt und Momente, in denen man innehalten muss“.