760_0900_102323_Huchenfeld.jpg
Hier packen Klein und Groß mit an: Am Freitagnachmittag ist die erste Etage der Wassermatschanlage auf dem Huchenfelder Allmend-Spielplatz gestaltet worden. Neben den freiwilligen Helfern machen das Projekt viele Spender möglich.  Foto: Moritz 

Fleißige Helfer legen ersten Teil der Wassermatschanlage auf dem Huchenfelder Spielplatz an

Pforzheim-Huchenfeld. Einmal mehr haben die Huchenfelder bewiesen, dass man im Höhenstadtteil zusammenhält. So packen an diesem Freitagnachmittag rund 30 fleißige Helfer mit an, um den Allmend-Spielplatz umzugestalten.

Schnell steht das lang ersehnte Balancier- und Klettergerüst. Dessen Aufstellung sowie die geplante Wassermatschanlage hatte ein Anlieger per Eilantrag zu verhindern versucht. Der Antrag wurde abgelehnt, doch der Helfernachmittag hatte verschoben werden müssen.

Einer der Freiwilligen ist Stefan Weylo. Der 41-Jährige hat extra früher Feierabend gemacht, um eine der Spielstufen zu pflastern. „Mein Sohn ist sieben Jahre alt und liebt Wasserspielplätze“, sagt der Huchenfelder, während er mit weiteren Handwerkern dabei ist, das Ganze zu verfugen. Insgesamt sechs Geräte samt Pumpe und Matschtisch sollen bis zum Abend stehen. In den kommenden Tagen werden zwei weitere Terrassenstufen angelegt. „Zumindest die Außenanlagen wollen wir fertigmachen“, so Ortsvorsteherin Sabine Wagner, die – wie auch die Ortschaftsräte Wolfgang Todt und Bernd Heintz – selbst mit anpackt. Nächstes Jahr folgen die übrigen Geräte, etwa eine Wasserspirale. Möglich machen das Projekt viele Spender, zu denen gestern drei weitere hinzukamen: die Brauerei Ketterer, Elektro Oberle (je 1000 Euro) und die Brosch Bau GmbH (500 Euro). Beim ersten Spendentermin im März waren bereits 24.000 Euro zusammengekommen. Auch die Jakob-und-Rosa-Esslinger-Stiftung beteiligt sich an dem Projekt. Zusammen mit dem Ortsteilbudget von 8200 Euro war man bereits im Frühjahr über das Ziel von 30.000 Euro für die erste Bauphase gekommen. Das Budget für 2020 rausgerechnet, fehlen also noch etwa 17.000 Euro.

Rektorin Rebecca Stralendorff ist überzeugt, dass der Spielplatz bald ein „begehrtes Ziel“ der Schüler sein wird. Charlotte (11), die mit ihrer Mutter den Sand von Unkraut befreit, kann es kaum erwarten, den Spielplatz noch im Sommer in Beschlag zu nehmen. Eingeweiht wird er dann im Mai 2020.

Anke Baumgärtel 2

Anke Baumgärtel

Zur Autorenseite