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Letzte Hand legen Arbeiter bei der Teil-Betonierung des Leopoldplatzes an. Foto: Lorch-Gerstenmaier
Letzte Hand legen Arbeiter bei der Teil-Betonierung des Leopoldplatzes an. Foto: Lorch-Gerstenmaier
Ein Flickenteppich ist der Bürgersteig an der Seebergstraße. Das Foto hätte vielerorts in der Stadt gemacht werden können. Foto: Privat
Ein Flickenteppich ist der Bürgersteig an der Seebergstraße. Das Foto hätte vielerorts in der Stadt gemacht werden können. Foto: Privat
08.11.2016

Flicken, stopfen, reparieren: Zweckmäßiger Straßenbau in Zeiten leerer Kassen

Pforzheim. Der Flickenteppich vor seiner Haustür ist hart. Wie hart, spürt und hört Peter K. (Name geändert) erst, wenn er – sollte es schneien – zur Schneeschaufel greift und zu schippen beginnt. Regelmäßig bleibt er mit dem manuellen Räum-Gerät auf dem Bürgersteig vor der Seebergstraße in der Südstadt hängen. Da geht es ihm nicht anders als Anwohnern gewisser Passagen auf den Trottoirs der Pfälzerstraße in der Nordstadt oder der Weiherstraße am Sedanplatz.

Überall das gleiche Bild: Offensichtlich lockere Platten wurden entfernt und die Lücken mit Kaltasphalt aufgefüllt. Peter K. erinnert sich: „Vor vielen Jahren wurden im Zuge von Aufgrabungsarbeiten im hinteren Bereich der Seebergstraße Platten entfernt und dann geteert.“ Die guten dortigen Platten seien dann im vorderen Bereich des Gehwegs eingesetzt – „was leider nicht lange gehalten hat“.

Einen Schönheitspreis gewinnt eine Maßnahme, die sich am Dienstag dem Ende neigte, nicht: die Betonierung von zwei Streifen auf den Busspuren des Leopoldplatzes. Bei der Planung dieses Drehkreuzes hatte man offenbar unterschätzt, welcher Belastung das Pflaster täglich ausgesetzt sein würde. Gerade an den fließenden Übergängen zwischen Halte- und Fahrspur senkte sich der Untergrund bedrohlich – und mit Blick darauf, dass der „Leo“ erst nach der Umgestaltung der Fußgängerzone ebenfalls neu gestaltet wird, könne bis dahin (also in frühestens vier Jahren) die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet werden, so Norbert Bernhard, Leiter des Grünflächen- und Tiefbauamt.

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