AdobeStock_189039303
 Foto: ploosy/stock-adobe.com (Symbolbild) 

Fluchtlicht – Action! Fußball in der Region passt sich Zeitumstellung an

Pforzheim. Für einige Mannschaften wurde es am vergangenen Spieltag ziemlich düster. Die Zeitumstellung und der späte Anpfiff (16 Uhr) sorgte auf einigen Plätzen für grenzwertige Bedingungen. So etwa im Spitzenspiel der Kreisklasse A1 zwischen der Spvgg Zaisersweiher und dem FSV Eisingen. Man muss wissen: Der Platz in Zaisersweiher wird nur durch zwei Flutlichtmasten an denen jeweils zwei Lampen hängen ausgeleuchtet. „Der Anpfiff um 16 Uhr war da alles andere als optimal“, sagt Dieter Roller, Spielleiter von Zaisersweiher.

Bei der Spielvereinigung sucht man schon länger nach einer Lösung, so dass man auch im Training „in einem besseren Licht steht“. Doch der Platz gehört der Stadt Maulbronn. Die muss entscheiden.

Ähnliche Lichtprobleme haben auch der FV Langenalb und die Spvgg Coschwa. Auf deren Hauptplätze gibt es kein Flutlicht. So müssen die Spiele teils auf dem holprigen Trainingsplatz ausgetragen werden. „Auf dem kannst Du aber keinen schönen Fußball spielen“, sagt Kazim Murati, der für Coschwa auf den Außenbahnen wirbelt.

Spiele auf Platz zwei will man in Coschwa künftig so gut es geht vermeiden. So haben die Verantwortlichen die Anstoßzeiten der ersten Mannschaft für die folgenden Spiele nach vorne verlegt. Ab dem kommenden Spieltag wird eh ab 14.30 Uhr gespielt. Ende November will Coschwa daheim dann um 14 Uhr beziehungsweise 13.45 Uhr spielen. „Das ist natürlich für unsere zweite Mannschaft ein Problem“, sagt Murati. Die muss sonntags dann schon mal um 10.45 Uhr ran. Treffpunkt der Spieler wird vermutlich um 9.30 Uhr sein. Das ist heftig für Fußballer, die gerne etwas länger schlafen.

Der Verband schreibt die zeitlichen Abstände zwischen Spielen der ersten und zweiten Mannschaft aber wegen des Hygienekonzepts vor. Die Vorgaben, so hört man bei den Fußballern immer wieder, sollten nochmal überdacht werden.

Dominique Jahn

Dominique Jahn

Zur Autorenseite