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Mit Karten spielen sie am liebsten: die Flüchtlingskinder unter Obhut von Sarah Aissaoui (rechts) und Julia Bahlke im Jugendkeller Ost. Foto: Seibel
Mit Karten spielen sie am liebsten: die Flüchtlingskinder unter Obhut von Sarah Aissaoui (rechts) und Julia Bahlke im Jugendkeller Ost. Foto: Seibel
22.01.2016

Flüchtlingskinder genießen Spiele im Jugendkeller Ost

Wenn Sarah Aissaoui, 22, und Julia Bahlke, 24, mit dem Bus vorfahren, dann stehen die Kinder schon am Zaun des Thales-Geländes. „Wir warten auf euch“, rufen sie den Mitarbeiterinnen von Jugendarbeit Stadtteile zu. Sie sind eine willkommene Abwechslung in einem Alltag im Wartestand. „Den Leuten fehlt Struktur und Beschäftigung“, sagt Bahlke.

Vor neun Wochen kamen die ersten Familien an, jetzt leben 305 Menschen und davon rund 124 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren aus Syrien, dem Irak, Iran und Afganistan in dem ehemaligen Firmengebäude. Aissaoui trägt einen tunesischen Nachnamen und kann sich auf Arabisch mit vielen der Kinder und Eltern aus Syrien und dem Irak verständigen.

Zwei Tage vor Weihnachten entschloss sich Axel Baumbusch, verantwortlich für Jugendarbeit Stadtteile, spontan, seine Honorarkräfte in die Großunterkunft zu schicken. Zusammen mit dem Kulturamt kreierte er ein Freizeitprogramm.

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