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15.01.2016

Flüchtlingskinder kommen nicht nur an die Waldschule - Auch Huchenfeld im Gespräch

Pforzheim-Büchenbronn. In einem Schreiben an die Eltern der Waldschule in Büchenbronn hat Schulbürgermeisterin Monika Müller um Verständnis für die Entscheidung geworben, für die Flüchtlingskinder, die im ThalesAreal in der Oststadt untergebracht sind, zwei Vorbereitungsklassen (VKL) zu bilden, die an der Waldschule in Büchenbronn unterkommen sollen. Dort sind Kapazitäten frei, weil es nicht genügend Kinder und Jugendliche gibt, die auf die Werkrealschule wechseln wollten – und es diesen weiterführenden Schultyp im Höhenstadtteil nicht mehr gibt (die PZ berichtete)

Eigentlich sollen Flüchtlingskinder – die Schulpflicht beginnt sechs Monate nach der Einreise, das Recht auf Schule besteht vom ersten Tag an – in der Innenstadt zur Schule gehen. Doch sämtliche innerstädtische Grundschulen sind an ihre räumlichen Grenzen gelangt. Deshalb, so Müller, nun die Büchenbronner Lösung – und voraussichtlich in Kürze Huchenfeld, weil man wöchentlich noch immer rund 60 Flüchtlinge aufnehme und ein Ende nicht in Sicht sei. Das Unterrichten der Flüchtlingskinder jenseits der Asylstandorte sei „natürlich nur vorübergehend“, schreibt die Bürgermeisterin. Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.