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Podiumsdiskussion Integration Jugend GR Kupferdächle
Podiumsdiskussion Integration Jugend GR Kupferdächle
Gefällt mir: Mit Papierdaumen konnten die Jugendlichen ihre Zustimmung oder Ablehnung signalisieren. Seibel
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Statt Landtagskandidaten diskutierten im Kupferdächle die Schulleiterin Liane Bley, Stadtjugendring-Chef Hartmut Wagner, Geschäftsstellenleiter des Sportkreises Pforzheim Enzkreis Tobias Müller, Moderator Simon Walter, Sozialbürgermeisterin Monika Müller sowie Oliver Hiller, der Leiter des Polizeireviers Süd (von links).
Statt Landtagskandidaten diskutierten im Kupferdächle die Schulleiterin Liane Bley, Stadtjugendring-Chef Hartmut Wagner, Geschäftsstellenleiter des Sportkreises Pforzheim Enzkreis Tobias Müller, Moderator Simon Walter, Sozialbürgermeisterin Monika Müller sowie Oliver Hiller, der Leiter des Polizeireviers Süd (von links).
25.01.2016

Flüchtlingspolitik bewegt junge Menschen beim Jugendbeteiligungstag

Pforzheim. Lässt sich am Vibrieren eines Smartphones ablesen, ob sich Jugendliche für ein Thema interessieren? Ja – so war es zumindest beim Jugendbeteiligungstag am Montag im Kupferdächle. Über Whatsapp konnten sich die 200 Teilnehmer an der dortigen Podiumsdiskussion über die Flüchtlingspolitik beteiligen. Mit knapp 100 Nachrichten bestimmten sie den Verlauf des Gesprächs mit.

Diskussionsstoff hatte der Tag selbst schon vorab geboten (die PZ berichtete): Zunächst war der jugendpolitische Tag wegen Streitigkeiten zwischen den Jugendorganisationen der Parteien gekippt worden. Daraufhin organisierte der Jugendgemeinderat den Beteiligungstag samt Schlagabtausch der Landtagskandidaten. Dieser fiel wiederum ins Wasser, weil die CDU aus terminlichen Gründen und die SPD aus Protest gegen die eingeladene AfD absagten. Stattdessen saßen nun fünf Gäste auf dem Podium, die beruflich mit Asylbewerbern zu tun haben: die Leiterin der Carlo-Schmid-Schule Liane Bley, Sozialbürgermeisterin Monika Müller, Stadtjugendring-Chef Hartmut Wagner, Geschäftsstellenleiter des Sportkreises Tobias Müller sowie Oliver Hiller, der Leiter des Polizeireviers Süd.

Am Beispiel der Asyldiskussion wurde deutlich, wie unterschiedlich die Ansichten der jungen Zuhörer sind, die von Kepler-, Hilda- und Reuchlin-Gymnasium, der Carlo-Schmid- und der Johanna-Wittum-Schule sowie von der Otterstein-Realschule kamen. Während Einzelne via Whatsapp Kritik an jeglicher Hilfe für Asylbewerber äußerten, signalisierten rund 50 Jugendliche spontan, dass sie sich eine Patenschaft für einen Asylsuchenden vorstellen können.

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