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Freudig blicken Sylvia Donath, die Vorsitzende des Förderkreis Figurentheater, und ihr Stellvertreter Manfred Bauer auf die Veranstaltungsreihe im August.  Foto: Moritz 

Förderkreis will mit „Figurentheater Sommer“ wieder spielend für Freude sorgen

Pforzheim. „Wir scharren alle mit den Füßen“, erklärt Sylvia Donath. Seit wenigen Wochen bildet sie neben Manfred Bauer den neuen Vorstand des Förderkreis Figurentheater. Zusammen mit dem Figurentheater um Raphael Mürle veranstaltet der Förderkreis im August eine Veranstaltungsreihe.

Zwar muss die traditionelle Sommerveranstaltung wegen Corona auch in diesem Jahr weichen, doch mit dem „Figurentheater Sommer“ konnte dennoch ein vielseitiges kulturelles Angebot geschaffen werden. Vom vergangenen November bis Ende Juni seien im Figurentheater keine Veranstaltungen erlaubt gewesen.

„Es ist wichtig, dass wir ein Signal nach außen setzen“, so Donath. Zu den unterschiedlichen Veranstaltungen beim „Figurentheater Sommer“ sind jeweils 50 Personen erlaubt. Zwar sei laut Mürle angedacht, das Programm im Freien anzubieten, doch bei schlechtem Wetter könne man in das Theater umziehen.

Um planen zu können, haben sich die Verantwortlichen entschieden, Eintritt zu verlangen. „Es geht uns nicht darum, dass wir hier etwas verdienen wollen, aber wir müssen aufgrund der aktuellen Situation eine Verbindlichkeit haben und auch die Künstler ordentlich bezahlen“, stellt Mürle klar.

Neben zwei Abendveranstaltungen soll es auch vier Auftritte für Kinder geben. „Für uns ist es wichtig, dass den Kindern die kulturellen Erfahrungen nicht verloren gehen“, so Mürle. Er macht deutlich, dass er kein Freund von Auftritten sei, die ohne Zuschauer stattfinden und stattdessen mit einem Stream übertragen werden. „Als Künstler ist es notwendig, auf die Reaktionen der Zuschauer einzugehen. Über einen Stream ist dies nicht möglich“, sagt Mürle.