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Zehn Projekte in Baden-Württemberg sollen vom Europäischen Sozialfond Plus gefördert werden. 

Fördermittel des Europäischen Sozialfonds unterstützen in Pforzheim und Enzkreis Projekt gegen Jugendarmut

Stuttgart/Pforzheim/Enzkreis. Mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) werden ab Januar 2023 zehn Projekte in Baden-Württemberg gefördert, die von Armut bedrohte Kinder und Jugendliche im Alltag unterstützen sollen. Dabei handelt es sich sowohl um präventive Maßnahmen als auch um Projekte, welche die Folgen von Jugendarmut abmildern sollen.

Im Regierungsbezirk Karlsruhe erhält der Internationale Bund insgesamt 700.000 Euro für das Projekt „Starke Kinder“, das er in Pforzheim, aber auch in Mühlacker, Keltern und Straubenhardt anbietet. Für die dreijährige Förderung stehen insgesamt rund sechs Millionen Euro zur Verfügung: Rund drei Millionen Euro aus dem ESF Plus werden mit rund drei Millionen Euro Landesmitteln kofinanziert.

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„Mehr als jedes fünfte Kind in Deutschland ist von Armut betroffen“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha am Freitag in Stuttgart. Teilhabe dürfe aber nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.

Ziel der Förderprojekte ist es, Ungleichheiten in der Gesellschaft abzubauen und möglichst allen Kindern und Jugendlichen gleich gute Startmöglichkeiten zu bieten.