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Glück im Unglück am Pfingstsonntag: Es befanden sich keine Personen in der Nähe, als das Gerüst am Bahnhof umkrachte. Foto: Erb
Aus Sicherheitsgründen gibt’s am Blumenhof nur noch Gitter – ohne Folie. Foto: Meyer
12.06.2019

Folgen der Sturmböen: Polizei will Fall von umgekrachtem Gerüst am Bahnhof „beleuchten“

Pforzheim. „Zum Glück ist niemand verletzt worden“, sagt der städtische Pressesprecher Stefan Baust mit Blick auf das Sonntagnacht mit lautem Getöse zusammengekrachte Gerüst vor dem Hauptbahnhof. Man hatte damit rechnen müssen, dass eventuell Personen unter den Metallgittern hätten begraben sein können. Über ein Dutzend Feuerwehrleute waren im Einsatz, um das Gerüst abzubauen – oder das, was noch da war.

Der Rest hatte sich in einem Baum verfangen beziehungsweise war auf der Straße verstreut. Neben der Feuerwehr waren auch die Polizei und der Rettungsdienst im Einsatz.

Da es sich nicht um eine Baustelle der Stadt handelt, ist die Kommune für alle Fälle aus dem Schneider – die Standsicherheit des Gerüsts sei Sache des Eigentümers, da das Gerüst nicht im öffentlichen Raum aufgestellt gewesen sei.

Die Abteilung Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums habe den Vorfall unweit des Reviers Nord zur Kenntnis genommen und werde den Fall „beleuchten“, sagt Polizeisprecher Dieter Werner auf PZ-Anfrage.

Eine andere Baustelle – im übertragenen wie wörtlichen Sinn – ist der Aufgang vom Marktplatz zum Schloßberg in Höhe des Blumenhofs. Hier handelt es sich im Zuge der Innenstadtentwicklung-Ost – wie auch beim Abriss des ehemaligen „i-Dipfeles“ zwischen C&A und Rathaus – um eine Maßnahme der Stadt.

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