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Der Künstler und sein Model: Fotograf Winfried Reinhardt verleiht der 21-jährigen Berfin Aradag etwas Nofretetehaftes. Foto: Frommer
Der Künstler und sein Model: Fotograf Winfried Reinhardt verleiht der 21-jährigen Berfin Aradag etwas Nofretetehaftes. Foto: Frommer
14.09.2017

Foto-Ausstellung im Schmuckmuseum rückt Schmuck in den Fokus

Pforzheim. Körperschmuck boomt: In der Altersgruppe der heute 15- bis 25-Jährigen haben, so machte Claudia Baumbusch in ihrer Laudatio zu Winfried Reinhardts Foto-Ausstellung „Hautnah – Schmuck, der unter die Haut geht“ deutlich, „41 Prozent der Frauen und 27 Prozent der Männer“ eine Tätowierung, ein Piercing oder Riesen-Ohrlöcher, zeitgemäß „Flesh tunnels“ genannt. Somit lag es für Reinhardt (58) nahe, diesen Schmuck auch fotografisch „ins rechte Licht“ zu rücken. Die „Mädchengruppe KF“ trug diese Idee von Anfang an mit.

Das Besondere an den Aufnahmen, die bei dieser spontanen Zusammenarbeit entstanden und noch bis zum 22. Oktober im Schmuckmuseum zu sehen sind: Keines der von Reinhardt abgelichteten Mädchen ist ein mit Laufstegen vertrautes Profi-Model. Und: Reinhardt beweist mit seinen 34 ausgestellten Fotos den Blick fürs Wesentliche, fürs oft allzu schnell übersehene Detail. Die Fotos der Ausstellung „Hautnah“ wurden zunächst an anderer Stelle gezeigt, vorwiegend jungen Betrachtern – dort weckten sie aber auch das Interesse der Verantwortlichen des Schmuckmuseums. Direktorin Cornelie Holzach freute sich über „das Kontrastprogramm zum üblichen Ablauf einer Vernissage“. Die wichtigsten Sponsoren des Events sind das Ispringer Unternehmen „Dentaurum“ und das „Goldstadt 250“-Festival.

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