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Ministerpräsident Winfried Kretschmann besuchte am Samstag die Pforzheimer Zeitung. © Ketterl
Winfried Kretschmann zu Besuch an der Hochschule Pforzheim. © Foto: Ketterl
07.06.2013

Fragestunde: Winfried Kretschmann besucht die PZ

Den Ministerpräsidenten mal aus der Nähe zu erleben – das konnte, wer wollte, am Samstagnachmittag im PZ-Forum. Rund 200 Bürger nutzten das Angebot, Winfried Kretschmann (Grüne) bei einer Fragerunde mit PZ-Chefredakteur Magnus Schlecht und dem Ressortleiter der Stadtredaktion Marek Klimanski besser kennenzulernen. Auch zu Fragen aus dem Publikum und mancher kurzen persönlichen Begegnung im Nachgang gab es – ganz im Sinne des vom Grünen gepflegten Bürgerdialogs – Gelegenheit.

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Der Ministerpräsident zeigte sich humorvoll und offen. Er schreckte auch nicht vor negativen Aussagen zurück – zum Beispiel in Bezug auf eine von vielen Anwohnern bevorzugte Hochbrücke: „Das können Sie sich, glaube ich, abschminken“, so Kretschmann in schonungsloser Offenheit über die deutlich teurere Lösung. Ähnlich deutlich seine Aussage zur Polizeireform, die die Großstadt Pforzheim das Präsidium kosten wird: „Davon hängt das Wohl und Wehe von Pforzheim nicht ab.“

Bildergalerie: 50 Jahre Fakultät für Wirtschaft und Recht

Kretschmann, der zuvor bei der Feier des 50-jährigen Bestehens der Fakultät für Wirtschaft und Recht an der Hochschule Pforzheim eine Rede gehalten hatte, machte aber auch deutlich, dass er die Nöte der Stadt durchaus im Blick habe: den schwierigen Strukturwandel und auch die Herausforderung, eine große Zahl von Migranten zu integrieren. Dabei setzt der 65-Jährige einige Hoffnung in die Hochschule. Mit ihren technologischen Impulsen für die Wirtschaft sei sie so etwas wie die „Keimzelle des Strukturwandels in Pforzheim“.

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