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Im Gespräch mit den PZ-Redakteuren Olaf Lorch-Gerstenmaier und Marek Klimanski: Christof Weisenbacher (WiP), Fraktionsvorsitzender, und Joachim Bott, Stadtrat der Liste Eltern (von links). Foto: Seibel
Im Gespräch mit den PZ-Redakteuren Olaf Lorch-Gerstenmaier und Marek Klimanski: Christof Weisenbacher (WiP), Fraktionsvorsitzender, und Joachim Bott, Stadtrat der Liste Eltern (von links). Foto: Seibel
09.12.2016

Fraktion WiP/LE/Linke: Soziale Frage steht über allem

Pforzheim. Räumlich – von der Sitzordnung im Gemeinderat – und in der politischen Vorstellung ist man sich ja ziemlich nahe. Läuft da etwas in Sachen Ausweitung der bisher fünfköpfigen Fraktion WiP/Liste Eltern (LE)/Die Linke um die zwei Vertreterinnen von Bündnis 90/Die Grünen, Uta Golderer und Felix Herkens, hinaus? Wäre das ein logischer Schritt? Der Fraktionsvorsitzende Christof Weisenbacher (WiP) und Joachim Bott (Elternliste) schauen sich beim Redaktionsbesuch in der PZ kurz an, grinsen, Weisenbacher sagt: „Man kann das so sehen – wir werden uns demnächst bei Ihnen melden.“

Da geht also was. Geht auch was mit Blick auf die OB-Wahl? Fehlanzeige diesmal – „Stand heute“, sagt Bott. Man könne nie wissen. Aber wer, bitteschön, könne einen potenten Gegenkandidaten zu Gert Hager – einen Polit-Profi mit Erfahrung, Durchsetzungskraft und Machtinstinkt – aus dem Hut zaubern? „Da sehe ich niemanden“, sagt Bott, „eigentlich schade, weil so die inhaltliche Reibung fehlt.“

„Wenn ich AfD wäre, würde ich einen Kandidaten aufstellen“, sagt Weisenbacher und denkt sich in die Strategie der „Alternative für Deutschland“ hinein. „Die werden ihre Chance nutzen“, ergänzt Bott – ein Sammelbecken für alle, die mit Entwicklungen in der Stadt nicht zufrieden seien. Oberster Sündenbock: immer der OB.

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