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Exzellenzen treffen Schüler: der französische Botschafter Philippe Etienne (links) und der polnische Botschafter Jerzy Jozef Marganski mit Lehrerin Silke Gaube und Hilda-Schulleiterin Edith Drescher (rechts).
06.04.2016

Französischer und polnischer Botschafter zu Gast in Pforzheim

Pforzheim. Sie sind Diplomaten. Und doch haben der französische Botschafter Philippe Etienne und sein polnischer Kollege Jerzy Jozef Marganski am Mittwoch im Gespräch mit Hilda-Gymnasiasten Tacheles geredet. Die Finanzkrisen, der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, der Krieg in Syrien, der Terror und die Migrationskrise hätten bei Bürgern das Gefühl der Unsicherheit verstärkt.

Es sei gefährlich, zu denken, dass ein Nationalstaat eines dieser Probleme alleine lösen könne, sagte Marganski. Rechtspopulisten, die vielerorts einen Aufschwung erleben, unterstreichen laut Etienne nur Probleme und bieten keine Lösungen an. Europa indes müsse schneller Lösungen finden und umsetzen. Es mangele an Solidarität und am Willen, sich zuzuhören und zu verstehen. Marganski hat eine Kluft innerhalb Europas ausgemacht – zwischen Nord und Süd bei der Finanzkrise, zwischen West und Ost bei der Migrationskrise.

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