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Der Pforzheimer Erwerbslosentreff der Diakonie an der Pestalozzistraße 2 wird auch 2020 seine Arbeit fortführen können. PZ-Archivbild: Seibel 

Freude bei Helfern und Nutzern: Land und Stadt unterstützen Finanzierung des Erwerbslosentreffs der Diakonie

Pforzheim. Aufatmen bei Helfern und Nutzern: Der Pforzheimer Erwerbslosentreff der Diakonie an der Pestalozzistraße 2 wird auch im kommenden Jahr vom Land gefördert und von der Stadt kofinanziert. Dort berät die Diakonie Pforzheim Menschen zu allen Themen rund um die Erwerbslosigkeit.

Der Treff bietet Austausch- und Informationsmöglichkeiten für betroffene und interessierte Menschen und wirkt mit seinen Angeboten aktiv für die Teilhabe von Menschen in prekären Lebenslagen. Aufgrund der Landesförderung im Rahmen des Projektes „Arbeitslosenberatungszentren“ sowie der finanziellen Unterstützung durch die Stadt kann die Arbeit im Erwerbslosentreff 2020 in gewohntem Umfang weitergehen. „Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt Menschen, die durch ihre individuelle Situation an den Rand der Gesellschaft gedrängt sind“, sagt Thomas Lutz, stellvertretender Geschäftsführer der Diakonie Pforzheim. „Umso wichtiger ist es, dass diese wertvolle Arbeit in guter Kooperation mit dem Jobcenter weiter finanziert wird“.

Zielgruppe des Erwerbslosentreffs sind insbesondere langzeitarbeitslose Frauen und Männer, denen eine unabhängige und ganzheitliche Beratung und Begleitung ermöglicht werden soll. „Zudem wirken wir unterstützend beim Zugang zu sozialer Teilhabe und auf dem Weg zur sinnvollen Arbeitsintegration“ betont Uwe Riehl, der Leiter der Einrichtung.

„Gerne unterstützt auch die Stadt Pforzheim dieses Beratungsangebot, welches unabhängig von den staatlichen Stellen einen einfachen Zugang zu qualifizierter Unterstützung bei der Entwicklung individueller Arbeitsmarktperspektiven bietet“, freut sich Pforzheims Bürgermeister Frank Fillbrunn. So können Erwerbslose im Treff unter anderem auch Bewerbungsunterlagen erstellen, sich mit anderen Menschen in ähnlichen Situationen austauschen und Hilfe zur Selbsthilfe erhalten.

Dabei bekommen die Betroffenen regelmäßig Informationen zu weitergehenden verschiedenartigen Hilfs- und Beratungsangeboten, bei deren Inanspruchnahme die Diakonie bei Bedarf unterstützend tätig wird. Bürgermeister Fillbrunn sieht darin daher insbesondere „eine sinnvolle Ergänzung zu bereits bestehenden Angeboten des Jobcenters“.

Weitergehende Informationen unter:

www.kommunale-jobcenter.de

www.jobcenter.pforzheim.de