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Seit fast 40 Jahren lebt J.R. Bechtle, der einst das Trikot des 1. FC Pforzheim trug und das Kepler-Gymnasium besuchte, in San Francisco – erst als Unternehmer, nun als Schriftsteller. Mit dem autobiographisch gefärbten Roman „Burgkinder“, seinem dritten, gastiert er am Mittwoch, 10. Oktober, im PZ-Forum. Foto: Studio Olivia Hellman
Seit fast 40 Jahren lebt J.R. Bechtle, der einst das Trikot des 1. FC Pforzheim trug und das Kepler-Gymnasium besuchte, in San Francisco – erst als Unternehmer, nun als Schriftsteller. Mit dem autobiographisch gefärbten Roman „Burgkinder“, seinem dritten, gastiert er am Mittwoch, 10. Oktober, im PZ-Forum. Foto: Studio Olivia Hellman
12.09.2018

Frida Kahlos Neffe, Max Kollmars Enkel und Joachim Beckers Jugendfreund

Pforzheim. J. R. Bechtle ist Frida Kahlos Neffe, Max Kollmars Enkel – und war an der Bleichstraße ein Jugendfreund des früheren Pforzheimer Oberbürgermeisters Joachim Becker. Der kannte ihn unter dem Namen Jochen Herzog. Als Autor kommt Bechtle im Oktober aus San Francisco nach Pforzheim

Der eine Großvater: ein Bestsellerautor, zeitweise der erfolgreichste in ganz Deutschland. Der andere Großvater: der Gründer der zeitweise weltgrößten Schmuckfabrik. Er selbst hat einen Großteil seiner Jugend an der Bleichstraße in Pforzheim verbracht, spielte in der C-Jugend des 1. FC Pforzheim, war befreundet mit dem späteren Oberbürgermeister Joachim Becker, ist ein Großneffe der mexikanischen Malerin Frida Kahlo, wanderte in die USA aus, gründete in San Francisco eine bis heute erfolgreiche große Unternehmensberatung – und schreibt Romane.

J.R. Bechtle, den seine Pforzheimer Jugendfreunde als Jochen Herzog kennen, liest am Mittwoch, 10. Oktober, ab 19 Uhr im PZ-Forum der „Pforzheimer Zeitung“ aus seinem jüngsten Werk „Burgkinder“ und wird auch immer wieder Fragen beantworten. Zum Beispiel dazu, wie viel Wahrheit, wie viel Autobiographisches, in der Drei-Generationen-Geschichte um die Abkömmlinge jener Burg am Rhein steckt. Diese gehört zum Ende des Zweiten Weltkriegs im Buch dem deutschnationalen Bestsellerautor Hermann Fürst, im wahren Leben Bechtles Großvater Rudolf Herzog, der sich ebenfalls auf Hitler und die Nazis eingelassen hatte. Mit Fürsts Tod und der Übernahme der Burg durch einen Leutnant der US-Armee beginnen das Buch und die Verstrickungen.

Gespannt blickt neben der „Pforzheimer Zeitung“ als Gastgeberin nicht nur die Sektion Literatur im Pforzheimer Kulturrat – dessen Vertreter Franz Littmann ein kurzes Grußwort sprechen wird – auf diese Veranstaltung. Auch der frühere Oberbürgermeister Joachim Becker hat sich den Termin vorgemerkt – und fragt sich, ob er den guten Bekannten aus den Jugendtagen in den 1950er-Jahren überhaupt erkennen würde, mit dessen Bruder Henner er in eine Schulklasse ging.Der Eintritt zu der moderierten Lesung – J.R. Bechtle im Gespräch mit PZ-Redakteur Marek Klimanski – ist frei, eine Anmeldung per Telefon unter der Nummer (0 72 31) 93 31 25 oder per E-Mail an verlag@pz-news.de aber erforderlich. Mehr lesen Sie am 13. September 2018 in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.