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Über viele Anregungen der Hochschule für das Stadttheater freuten sich Uwe Dürigen, Gustl Weber und Angelika Müller-Tischer (vorne, von links).
Über viele Anregungen der Hochschule für das Stadttheater freuten sich Uwe Dürigen, Gustl Weber und Angelika Müller-Tischer (vorne, von links). © Ketterl
15.07.2011

Frische Ideen fürs Stadttheater

Pforzheim. Mit den Aspekten der Neukundengewinnung für das Stadttheater, insbesondere von Bürgern mit Migrationshintergrund, haben sich Studierende des 6. Semesters Werbung beschäftigt. Unter der Leitung von Professor Dieter Pflaum haben sie gestern unter dem Motto „Theater neu erleben“ verschiedene Ideen präsentiert: Es könnte maßgeschneiderte Angebote für verschiedene Alters- und Bildungsgruppen mit jeweils angepassten Preisen geben.

Da ein großer Teil der Bürger einen Migrationshintergrund hat, sollen mehr fremdsprachige Aufführungen angeboten werden. So müsste diese Zielgruppe ihre Verbindung zu ihrer Heimat nicht nur über den Fernseher suchen. Die Studenten haben witzige Plakate erstellt, die an der Hochschule, an Schulen und in den Schulbuslinien aufgehängt werden können. Die Motive könnten auch auf Postkarten und Flyer übertragen werden, die kostenlos an Schulen und in der Gastronomie ausgelegt werden können. Die Nachwuchswerber hatten zudem die Idee für eine Smartphone-App, über die nicht nur Informationen zum Theater, sondern auch gleich Tickets erhältlich sein könnten. Ein weiterer Vorschlag aus dem Bereich des Guerilla-Marketing war, Schauspieler früh morgens im dem Schulbus mitfahren zu lassen, die kurz und lautstark ein Stück inszenieren, Flyer verteilen und nach wenigen Minuten wieder aussteigen. Denkbar seien für die Studenten auch verschiedene Gutschein- und Vergünstigungsangebote.