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Wollen benachteiligten Kindern eine Stütze auf dem Bildungsweg sein: Doris Möller-Espe, Geschäftsführerin des Kinderschutzbunds Pforzheim-Enzkreis, die Nachhilfebetreuerinnen Eva-Maria Senn und Marianne Mürle sowie Johannes Bender, Sieglinde Haug und Dieter Brüstle von der C.+G.-Hausch-Stiftung (von links). Foto: Ketterl
Wollen benachteiligten Kindern eine Stütze auf dem Bildungsweg sein: Doris Möller-Espe, Geschäftsführerin des Kinderschutzbunds Pforzheim-Enzkreis, die Nachhilfebetreuerinnen Eva-Maria Senn und Marianne Mürle sowie Johannes Bender, Sieglinde Haug und Dieter Brüstle von der C.+G.-Hausch-Stiftung (von links). Foto: Ketterl
07.08.2015

Frühe Hilfe für Schüler

Pforzheim. Für die Kinder und deren Familien solle die Hürde so niedrig wie möglich sein, beschreibt Doris Möller-Espe das Konzept der Hausaufgabenbetreuung des Kinderschutzbunds Pforzheim-Enzkreis. „Wir sind bei den Kindern vor Ort an den Schulen, die Teilnahme ist kostenlos“, so die Geschäftsführerin.

Dass dieses Modell funktioniert, ist Menschen wie Eva-Maria Senn und Marianne Mürle zu verdanken. Wie 17 weitere Ehrenamtliche – fast ausschließlich Frauen – engagieren sich die Seniorinnen an Brötzinger sowie Weiherbergschule, zwei der vier Grundschulen, an denen das Angebot besteht. Zehn Stunden an vier Tagen in der Woche verbringen sie damit, ihren Schützlingen unter die Arme zu greifen. „Diese stammen oft aus bildungsfernen Familien“, sagt Senn. Das bedeute, Grundfertigkeiten zu vermitteln, den Kindern zu zeigen, wie man lernt. Bei Schülern aus Zuwandererfamilien spiele zudem die Festigung von Sprachkenntnissen eine entscheidende Rolle.

Ihre Aufgabe sei nicht immer einfach, sagen die beiden Betreuerinnen. Zum einen sind da die Schicksale, die berühren, zum anderen die nervliche Herausforderung.

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