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Das Frühstück, das Rektor Andreas Renner und Diakonie-Geschäftsführerin Sabine Jost mit der Unterstützung Konrad Maiers und Karl Hartmanns von der Meixner-Stiftung an der Inselgrundschule angeboten haben, wurde gut angenommen.
Das Frühstück, das Rektor Andreas Renner und Diakonie-Geschäftsführerin Sabine Jost mit der Unterstützung Konrad Maiers und Karl Hartmanns von der Meixner-Stiftung an der Inselgrundschule angeboten haben, wurde gut angenommen.
28.07.2015

Frühstücksangebot an der Inselgrundschule endet

Früher brachten sie einen Hamburger als Pausenbrot mit, Kekse – oder gleich gar nichts. Deshalb war das Schulfrühstück für die Kinder der Inselgrundschule eine gesunde Alternative. Seit 2009 wurde es vom Diakonischen Werk der evangelischen Kirche organisiert. Ursprünglich mit Geldern aus dem Schulfonds, später durch Spenden. Das Angebot richtete sich an Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Rund 100 Schüler – das ist jeder Dritte an der Inselgrundschule – bekamen täglich ein Brötchen und ein Stück Obst. Geldgeber war in den vergangenen drei Jahren die Otto-und-Ursula-Meixner-Stiftung.

Durch die Einrichtung eines Trinkwasserbrunnens an der Schule konnten die Kosten zuletzt auf 5500 Euro gesenkt werden. Vorher gab es Kaba aus dem Tetrapak. „Zu viel Müll und zu viel Zucker“, fand Rektor Andreas Renner. Das Weißbrot wurde durch Körnerbrötchen ersetzt. „Wir haben Jahr für Jahr die Qualität gesteigert“, so Sabine Jost, Geschäftsführerin der Diakonie.

Entgegen der Aussage einiger Eltern, ihr Kind habe morgens keinen Hunger, wurde das Angebot gut angenommen. „Doch so etwas darf nicht zur Selbstverständlichkeit werden“, betonte Konrad Maier, Vorsitzender der Meixner-Stiftung. „Zudem machen wir generell keine Zusagen über eine längere Zeitdauer“, ergänzte Vorstandsmitglied Karl Hartmann.

Ohnehin wollen die Initiatoren das Ganze erst einmal überdenken. „Wir müssen die Eltern noch mehr in die Verantwortung nehmen“, sagte Jost. Schließlich sei es Aufgabe der Eltern, ihre Kinder mit einem gesunden Frühstück auszustatten. Immerhin: Viele gaben ihren Kindern Wurst oder Käse mit. Damit konnte die Ehrenamtliche Montaha Simsek die Brötchen vor Ort belegen.

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