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Sie füllen die neue Friedensgemeinde hauptamtlich mit Leben: Martina Walter, Hans Gölz-Eisinger, Esther Philipps, Adeline Bauer-Abstein, Oliver Würslin, Ruth Nakatenus, Rebecca Neubert und Heike Reisner-Baral (von links). Foto: Seibel

Fünf Gemeinden schließen sich zusammen

Pforzheim. Zum 1. April sind die bisherigen Pfarrgemeinden der Evangelischen Kirche in Pforzheim durch Fusion in vier neue Pfarrgemeinden aufgegangen. Die größte dieser vier neuen Gemeinden ist die Evangelische Friedensgemeinde Pforzheim (bisherige Pfarrgemeinden Michael, Altstadt, Stadtkirche, Thomas und Markus).

Sie wird ab Mai im Gebäude an der Pestalozzistraße 2 zu finden sein. Pfarrerin Martina Walter und weitere sieben Hauptamtliche haben gemeinsame Aufgaben und eigene Schwerpunkte definiert und auf die einzelnen Kirchtürme verteilt. Zusammen mit zahlreichen Ehrenamtlichen haben sie sich schon längst auf den Weg gemacht als Teil einer großen Einheit.

So möchte sich beispielsweise die Markusgemeinde die Schulen und Konfirmandenarbeit auf die Fahnen schreiben. Ein neues Angebot soll der Unterricht für Drittklässler als Hinführung zur Konfirmation sein, der nach einem halben Jahr in einem Festgottesdienst mündet, erklärt Pfarrerin Rebecca Neubert. Die Stadtkirche steht für die Kirchenmusik, die Thomasgemeinde will die Erwachsenenbildung fokussieren. Neben solchen Schwerpunkten kümmern sich die fünf Gemeinden gemeinsam etwa um Bestattungen, Gottesdienste, Arbeit an den Kitas und Senioren (Besucherdienst). Es gibt ein gemeinsames Sekretariat, eine zentrale Telefonnummer und einen Gemeindebrief für alle.

Mehr lesen Sie am Donnerstag, 18. April in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.