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Symbolbild: dpa
Symbolbild: dpa © Symbolbild: dpa
16.05.2017

Fünf Katzenbabys unter Rückbank von Sprinter aus der Ukraine entdeckt

Karlsruhe. Beamte des Autobahnpolizeireviers Pforzheim entdeckten am Wochenende in einem ukrainischen Sprinter unter einer Sitzbank versteckt zwei Boxen, in denen fünf teure Rassekatzenbabys transportiert wurden. Der Fahrer durfte zwar weiterfahren, jedoch wurde er vorher von den Beamten zum einen um die Kätzchen, zum anderen um eine empfindliche Kaution erleichtert.

Das mit neun Personen voll besetzte Fahrzeug war den Beamten zu später Stunde auf der A8 nahe Pforzheim-West aufgefallen, so dass sie sich zur Kontrolle entschlossen. Nach Abschluss der Überprüfungen vernahmen die Polizisten aus dem Fahrzeuginneren ein leises Miauen und gingen der Sache auf den Grund. Unter einer abgedeckten Sitzfläche stießen sie dann auf die beiden Transportboxen mit den Rassekätzchen.

Für die drei Kanadischen Sphynx- und zwei Scottish-Straight-Babys legte der 36-jährige Fahrer Impfpässe vor. Dass es sich aber offenbar um Fälschungen handelte, wurde schnell deutlich, als die angeblich angebrachten Chips mit einem Lesegerät überprüft wurden. Nicht nur, dass die Tierchen überhaupt keine Chips aufwiesen; auch die in den Fantasiepapieren vermerkte tierärztliche Untersuchung musste von den Beamten in Zweifel gezogen werden.

Während das kleine Quintett in amtliche Verwahrung kam, muss sich der 36-Jährige nun unter anderem wegen Verdachts des Einfuhrschmuggels und eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz strafrechtlich verantworten. Zur Sicherung des Verfahrens wurde bei dem in der Bundesrepublik wohnsitzlosen Mann in Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft eine hohe Kaution erhoben.

Peggy
17.05.2017
Fünf Katzenbabys unter Rückbank von Sprinter aus der Ukraine entdeckt

Diese skrupellosen Menschen kennen doch keine Tierliebe.Und bei uns werden die Armen Viecher auch noch gekauft.Strafe auf jeder Seite.Leider wird nichts unternommen. mehr...