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Die Illusionen sitzen: Das Publikum liebt die Ehrlich-Brüder, die im CCP eine über zeugende Show hinlegten. Foto: Läuter
Die Illusionen sitzen: Das Publikum liebt die Ehrlich-Brüder, die im CCP eine über zeugende Show hinlegten. Foto: Läuter
25.02.2016

Fulminante Zaubershow der Ehrlich-Brüder im ausverkauften CCP

Vor einem vollen Haus haben Andreas Ehrlich und sein vier Jahre jüngerer Bruder Christian am Mittwochabend eine fulminante Zaubershow im CongressCentrum abgeliefert. Große Maschinen, laute Musik, Pyroeffekte, jede Menge Lichter und noch mehr Lacher gab es dabei zu den Zaubertricks dazu. Dabei kommen Andreas und Christian, die mit bürgerlichem Namen eigentlich Reinelt heißen, bodenständig und sehr nett rüber, wenngleich man mehr als einmal merkte, dass die Witze einstudiert sind. Dennoch, die Illusionen sitzen und die beiden Zauberer von nebenan, lieben es ganz offensichtlich, ihr Publikum miteinzubeziehen und die Jüngsten darunter zu begeistern.

Gute zwei Stunden haben die Brüder, die 2013 vom 2013 Magischen Zirkel von Deutschland als „Magier des Jahres“ ausgezeichnet wurden, so gut wie keine Nummer ohne Zuschauer realisiert. Angefangen mit Marion, die eine beschriftete Münze in einer verschlossenen Glasflasche wiederfand, über den elfjährigen Nikita, der mit dem Vorschlaghammer eine massive Stahlplatte auf ihre Echtheit überprüfen und anschließend Andreas Ehrlich dabei behilflich sein durfte, dessen Bruder durch die Platte hindurchzuzaubern oder die neunjährige Elin, die schließlich mit funkelnden Augen und einem in Sekundenschnelle gewachsenen Mini-Orangenbaum wieder von der Bühne kommt. Diese beiden schaffen es, alle mitzunehmen und zu begeistern und verschenken an alle Teilnehmer großzügig Präsente, die an diesem Abend von Stoffbeuteln bis hin zu Eintrittskarten reichten.

Dabei ist die Schau kurzweilig und amüsant, mal laut, dann wieder leise, charmant und frech, protzig und bescheiden. Einem Ehepaar wird da mal eben aus einem Küchenhandtuch eine Magnumflasche Sekt, eine Flasche Maggi und ein Fußballstiefelkrug voll Bier gezaubert, es werden Geldscheine gefaltet, die wieder ausgefaltet mal mehr mal weniger wert sind, dann wieder verbiegen die zwei Stahlschienen zu einem Herz oder fahren die ganz große Sägennummer samt Pyroeffekt über den Köpfen des Publikums auf. Langweilig jedenfalls wird es da nicht und das dankte das begeisterte Publikum denn auch mit stehenden Ovationen und vermutlich dem Kauf des ein oder anderen „Mitnahmetricks“, den es im Foyer zu kaufen gab.