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In die Jahre gekommen ist das jetzige Analyse-Labor. Zusammen mit dem Hörsaal wird es zum Galvano-Labor. Das ist das schönste Willkommensgeschenk für den neuen Leiter der Goldschmiedeschule Michael Kiefer. Foto: Seibel
In die Jahre gekommen ist das jetzige Analyse-Labor. Zusammen mit dem Hörsaal wird es zum Galvano-Labor. Das ist das schönste Willkommensgeschenk für den neuen Leiter der Goldschmiedeschule Michael Kiefer. Foto: Seibel
31.07.2015

Galvano-Labor auf der Höhe der Zeit

Pforzheim. Für Michael Kiefer, den neuen Rektor der Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule, muss es wie ein Geschenk sein, das die Stadt Pforzheim ihm zu seiner Begrüßung macht: An seiner neuen Wirkungsstätte entsteht ein Galvano-Labor. Kostenpunkt: 1,175 Millionen Euro. Ziel ist das Verbessern der Ausbildung und das Stärken des Ausbildungsstandorts für Berufsbilder im Bereich der Oberflächenbeschichtung. Eine halbe Woche nach seiner Amtseinführung hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag grünes Licht gegeben für die Maßnahme.

Pforzheim, so stand es in der Beschlussvorlage zur Begründung, sei einer der größten Fachstandorte für Oberflächentechnik in Deutschland. Diese Technik finde sich in allen Wirtschaftsbereichen wieder, da alle technischen Geräte beschichtete Steckverbindungen und Platinen enthielten. Damit sei die Oberflächentechnik ein wichtiger Bereich für die Autoindustrie, die Mobilfunk- und Medientechnik, die Medizintechnik und die Luft- und Raumfahrtindustrie.

Zahlreiche namhafte Unternehmen in Pforzheim und der Region hatten ausdrücklich auf die Notwendigkeit der Einrichtung eines modernen Galvano-Labors an der Goldschmiedeschule hingewiesen, um sowohl den Ausbildungs- und Wirtschaftsstandort mit seinem Fachkräftebedarf zu sichern als auch die Schule im Wettbewerb zu stärken und dauerhaft zu sichern.

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