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In der Fußgängerzone unterwegs: Stadträtin Sibylle Schüssler (Grüne), Handelsverbandschef Horst Lenk, Peter Wagner von „Pforzheim mitgestalten“ und Stadtrat Axel Baumbusch (Grüne, von links).
Da ist der Lack ab: Stadtrat Axel Baumbusch nimmt eine Sitzbank unter die Lupe. Fotos: Seibel
01.06.2015

Gang durch Pforzheimer City führt Wildwuchs vor Augen

Pforzheim. Einfach mal aufräumen – das wäre in der Pforzheimer Fußgängerzone dringend notwendig. Da sind sich die Stadträte Sibylle Schüssler und Axel Baumbusch von der Grünen Liste, Host Lenk, Präsident des Handelsverbands Baden-Württemberg, und Peter Wagner von „Pforzheim mitgestalten“ bei einem Stadtrundgang am Montag einig.

„Die Fußgängerzone wirkt heruntergekommen und ist nicht aus einem Guss“, so Baumbusch. „Hier hat sich 30 Jahre lang nichts getan“, kritisiert Lenk. Einige Kunden kämen nur noch ungern nach Pforzheim. Und nicht nur die: „Auch Investoren drehen am liebsten gleich wieder um“, bedauert Wagner, Geschäftsführer bei Eberhardt Reisen. Die ehemaligen Geschäftsräume des Reisebüros an der Bahnhofstraße stehen seit über einem Jahr leer. „Auch in der Fußgängerzone gibt es monatelang Leerstände“, so Lenk. „Das hatten wir in der Form noch nie.“ Die Innenstadt müsse attraktiver werden. Dabei genüge es, den Blick auf das zu richten, was oberhalb des Belags liege. „Erst im Zuge der Planung und Umsetzung von Innenstadt-Ost sollten größere bauliche Veränderungen wie ein neuer Belag umgesetzt werden“, so Schüssler. Besonders ins Auge fällt in der Fußgängerzone die stark variierende Möblierung im Außenbereich von Gastronomie und Handel. „Hier braucht es eine Gestaltungssatzung, die das regelt“, fordert Schüssler. Doch auch bei städtischen Sitzbänken, Blumenkübeln oder Straßenlaternen fehle die Einheitlichkeit.

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