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Ungewöhnlicher Ort für eine Preisverleihung: Im Stadion des Chemnitzer FC durften Johannes Röckinger, Miriam Schrader, Dominik Türschmann, Simon Püschel, Dennis Krivec und Nina Giesecke (von links) von der „PZ“ den Konrad-Adenauer-Preis für das Projekt „Azubi des Monats“ entgegennehmen. Konrad-Adenauer-Stiftung
31.10.2016

Ganz großer Schreibsport: Junge PZ-Journalisten erhalten Konrad-Adenauer-Preis

Im Fachjargon wird er auch als Oscar des Lokaljournalismus bezeichnet: Der Konrad-Adenauer-Preis, den Redakteure und Volontäre von Lokalzeitungen für investigative Recherche, innovative Ideen und kreative Berichterstattung erhalten.

Bildergalerie: Lokaljournalistenpreis für die PZ - Nachwuchsredakteure in Chemnitz

Und genau diesen Preis durften Miriam Schrader, Dominik Türschmann, Simon Püschel, Dennis Krivec, Johannes Röckinger und Nina Giesecke nun von Vertretern der Konrad-Adenauer-Stiftung für ihr Mitmach-Projekt „Azubi des Monats“ in Chemnitz entgegennehmen. Dass die Wahl ausgerechnet auf die Pforzheimer Zeitung gefallen ist, begründet die Jury damit, dass junge Menschen bei der Serie im Fokus standen, die regionale Wirtschaft sich wiederfindet und die Leser bei der Wahl zum „Azubi des Jahres“ mitbestimmen durften.

Die Preise wurden in feierlichem Rahmen in der VIP Lounge des Fußball-Drittligisten Chemnitzer FC überreicht, wo unter anderem der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Hans-Gert Pöttering, und der ehemalige Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, Professor Wolfgang Böhmer, zu den Gratulanten zählten. In einem Workshop präsentierten die jeweiligen Gewinner nochmals ihre Projekte und nutzten die Zeit außerdem zum Austausch mit anderen Medienvertretern. Zum Rahmenprogramm gehörte außerdem eine Stadtrundfahrt durch Chemnitz.

„Nicht nur der Preis für die Azubi-Serie macht uns mächtig stolz, sondern auch, dass wir mit drei weiteren preiswürdigen Beiträgen im Band „Rezepte für die Redaktionen“ der Konrad-Adenauer-Stiftung vertreten sind – so oft wie kaum eine andere Zeitung in Deutschland“, erklärte PZ-Chefredakteur Magnus Schlecht.

Medizinisches Thema räumt ersten Preis ab

Insgesamt wurden 15 Bewerber mit dem Deutschen Lokaljournalistenpreis ausgezeichnet. Der erste Platz ging an das Gemeinschaftsprojekt „Ambulant operieren. So zufrieden sind Patienten in Sachsen“ von Freier Presse, Sächsischer Zeitung und Leipziger Volkszeitung. Den zweiten Preis erhielt die Süddeutsche Zeitung für ihre Serie „Stadt der Frauen“. Daneben wurden verschiedene Sonderpreise in unterschiedlichen Kategorien vergeben. In der Kategorie „Integration“ wurden sowohl die Neue Presse (Hannover) mit ihrer Serie „Geflüchtet. Geblieben. Geschafft“ als auch der Zeitungsverlag Waiblingen mit der Serie „Die Flüchtlinge kommen“ ausgezeichnet.  pm/PZ

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