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Die Adventskerze (Bildmitte) steht noch an ihrem Platz und kann laut Gartenfreunde als Brandursache ebenso ausgeschlossen werden wie ein Kurzschluss: Großer Schaden haben die Flammen am Vereinsheim angerichtet. Foto: Seibel
Die Adventskerze (Bildmitte) steht noch an ihrem Platz und kann laut Gartenfreunde als Brandursache ebenso ausgeschlossen werden wie ein Kurzschluss: Großer Schaden haben die Flammen am Vereinsheim angerichtet. Foto: Seibel
17.12.2012

Gartenfreunde sind sicher: Es war Brandstiftung

Pforzheim. Fest steht: Ohne das rasche Handeln eines aufmerksamen Augenzeugen wäre das Vereinsheim der Gartenfreunde Buckenberg komplett niedergebrannt. Das bestätigt Polizeisprecherin Anna-Katrin Müller auf PZ-Nachfrage. Doch nach dem Feuer, das in der Nacht zum Sonntag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst hatte, gibt es viele offene Fragen.

Wiederholt waren Experten der Kripo inzwischen vor Ort. Laut Müller schließt die Polizei Brandstiftung „nicht 100-prozentig aus“. Die Gartenfreunde selbst sind sicher, dass das Feuer gelegt worden ist. Zu ungewöhnlich seien die Entstehung des Brands und der Ort des Herds, sagte der Bezirksvorsitzende Manfred Zoch.

„Wir haben uns bei dem jungen Mann bedankt“, berichtet Zoch: „Hätte er das nicht gesehen, wäre nichts mehr zu machen gewesen.“ Der Augenzeuge sei am Vereinsheim vorbeigefahren und habe zunächst ein „kleines Feuerchen“ gesehen, das dann „plötzlich hochgeschossen“ sei. Ebenfalls für Brandstiftung spreche, dass das Feuer außen ausgebrochen ist. Als Zoch und einige Vereinsfreunde das Heim gegen 23 Uhr nach einer Weihnachtsfeier verlassen hätten, sei alles in bester Ordnung gewesen. Laut Feuerwehr ging dann gegen 0.15 Uhr die Feuer-Meldung ein.

Die Gartenfreunde hatten Glück im Unglück. Denn der Feuerwehr war es gelungen, mehrere Gasflaschen und einen größeren Gastank zu sichern. Insgesamt 25 Einsatzkräfte, darunter Helfer der Freiwilligen Feuerwehren Haidach und Dillweißenstein, waren vor Ort.

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