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16 Teams rmitteln am Samstag beim „Gastro Cup“ auf der Sportanlage der Turngemeinde 1888 auf der Wilferdinger Höhe zwar nicht das beste Pforzheimer Lokal, aber zumindest das mit den besten Fußballern. © Payzin
09.08.2014

"Gastro Cup" für "Menschen in Not": Auf dem Platz statt hinter der Theke

Pforzheim. Die Schürze haben sie in Trikots eingetauscht und anstatt mit Flaschen und Gläsern jonglieren sie ausnahmsweise mit dem Ball. 16 Teams haben sich zusammengefunden und ermitteln heute beim „Gastro Cup“ auf der Sportanlage der Turngemeinde 1888 auf der Wilferdinger Höhe zwar nicht das beste Pforzheimer Lokal, aber zumindest das mit den besten Fußballern.

Bildergalerie: "Gastro Cup": Kicken für "Menschen in Not"

Bildergalerie: Relaxter "Gastro Cup": Kicken für "Menschen in Not"

Zugegeben: Wirklich professionell sieht das nicht immer aus, wenn die Köche, Kellner und Türsteher dem Ball hinterherrennen. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, denn im Vordergrund steht – darin sind sich alle Teams einig – nicht der sportliche Erfolg. „Es geht hauptsächlich einfach um Spaß und um ein schönes Zusammensein zwischen all den Gastronomen in Pforzheim“, sagt Efran Erman vom Café Ozon. Auch für André Reinert stehe die allgemeine gute Laune an erster Stelle. „Der Ehrgeiz kommt dann erst im Spiel“, sagt der Barkeeper vom Restaurant „Müssle“, der während seiner aktiven Zeit als Fußballer immerhin Landesliga-Erfahrung sammeln durfte.

Auch ist der gute Zweck wichtig für die Spieler und Organisatoren: Der Erlös aus einer Tombola und den Eintrittskarten geht an die PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“. „Wir wollen jedem das Gefühl geben, beim Fußballspielen auch gleichzeitig etwas Gutes zu tun“, betont Tatjana Reinhardt, Betreiberin der Diskothek „Salt&Pepper“ und Initiatorin des „Gastro Cup“.

Dass Spaß im Vordergrund steht, erkennt man auch am Rahmenprogramm: Während das Salt&Pepper erfrischende Cocktails mixt, brutzeln Vereinsmitglieder des SV Kickers Pforzheim frische Bratwürste und Diskjockey „benson himself“ bedient das Mischpult und sorgt dabei für elektronische Klänge.

Bei weltmeisterlichem Wetter versuchten die Mannschaften in zehnminütigen Partien die Vorrunde zu überstehen und in die direkt anschließende Finalrunde einzuziehen, die mit dem Endspiel um 18 Uhr enden wird. Danach wolle man noch bis 22 Uhr gemeinsam weiterfeiern.

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