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Unter der Regie von Vize-Landesgeschäftsführer Joachim Schönborn (links) ist Reinhard Gallistl aus Bad Liebenzell zum dritten Mal zum Kreisvorsitzenden des Dehoga gewählt worden. Foto: Ketterl
Unter der Regie von Vize-Landesgeschäftsführer Joachim Schönborn (links) ist Reinhard Gallistl aus Bad Liebenzell zum dritten Mal zum Kreisvorsitzenden des Dehoga gewählt worden. Foto: Ketterl
02.05.2016

Gastronomie ächzt unter Gesetz

Pforzheim/Enzkreis. Das Klagen der Gastronomen über die Nebenwirkungen des Mindestlohngesetzes verstummt nicht. Die Branche beklagt höhere Kosten, kürzere Öffnungszeiten und mehr Ruhetage – und das im Tourismusland mit der höchsten Zahl an guten Restaurants in Deutschland. „Wir sind nicht für mehr Arbeitszeit, sondern mehr Flexibilität“, so Joachim Schönborn, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Baden-Württemberg am Montag anlässlich der Hauptversammlung der Kreisstelle Pforzheim/Enz im „Ratskeller“. Deutschland möge sich – wie in anderen Themenbereichen auch – an der EU-Richtlinie orientieren, in der eine 48-Stunden-Wochenarbeitszeit statt eines starren Acht- bis Zehn-Stunden-Tags vorgesehen ist. Das sei zum Wohl der Wirte und der Kundschaft.

Unter Schönborns Regie wurde der Vorstand – zum Teil und überwiegend einstimmig – gewählt: Vorsitzender ist zum dritten Mal in Folge Reinhard Gallistl („Burg Liebenzell“), sein Stellvertreter ist – vor allem wegen seiner Pforzheimer Präsenz – Frank Daudert („Enzauengastronomie“), der auf Heinz Frommherz („Scharfes Eck“, Mühlacker) folgt. Frommherz wird einer von vier Beisitzern (neben Vito Federico, Georg Stähle und Horst Müller), und seine Tochter Karin wechselt von der Fachgruppe Tourismus/Hotellerie zur Berufsbildung. Ihr Nachfolger wird Siegfried Weiss („Café Hasenmayer“). Zehn Jahre lang hat Borislav Kampmann (früher „Seehaus“, jetzt Hohenwart Forum) die Berufsbildung betreut – jetzt ist Schluss. Für die Gastronomie zuständig bleibt Henry Wagner („Rössle“, Ottenhausen) Schatzmeister ist nach wie vor Axel Grießmayer („Hopfenschlingel“). Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.