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In der Johanna-Wittum-Schule wurden erhöhte Radium-Werte gemessen.
In der Johanna-Wittum-Schule wurden erhöhte Radium-Werte gemessen. © Ketterl/Archiv
20.11.2015

Gebäudemanagement gibt weitgehend Radon-Entwarnung

Nach den Beschwerden über mangelnde Information hat das städtische Gebäudemanagement reagiert, die Ergebnisse der zweiten Radonuntersuchung der städtischen Gebäude, die dort seit einigen Wochen vorliegen, in Augenschein genommen und kann laut einer Pressemitteilung „deutliche Entwarnung“ geben.

Bei den sieben Standorten mit den höchsten Messwerten zeigen sich bei der Zweituntersuchung deutlich niedrigere Werte. Bei den meisten von ihnen seien demnach Lüftungen ausreichend, so Marcel Michael Milbich, Leiter des Gebäudemanagements. Die Detailergebnisse würden nun aufbereitet. Anfang Dezember sollen die betroffenen Einrichtungen schließlich „genauestens informiert“ werden.

An der Johanna-Wittum-Schule habe sich der bei der Erstuntersuchung erreichte hohe Becquerel-Wert auf 1700 halbiert. „Hier müssen wir uns Maßnahmen überlegen“, so Milbich. Auch das Chemische Institut im Institutbereich, das an die Schlossparkschule grenzt, sowie die Goldschmiedeschule erreichen erhöhte Werte.

„Das ist eine erste Analyse der Ergebnisse, die wir jetzt konkretisieren werden“, so Milbich. Er bittet um Nachsicht bei den Betroffenen, dass die Ergebnisse noch nicht verarbeitet und kommuniziert wurden: „Wir sind derzeit alle sehr stark beim Thema Asyl und Flüchtlinge und Unterkünfte eingebunden. Bei dieser Prioritätslage bleibt leider manchmal anderes Wichtige liegen.“ Die betroffenen Einrichtungen sollen im Dezember genauestens informiert werden.

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