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13.02.2018

Gedenken an Opfer der NS-Zeit: Pforzheim erhält neue Stolpersteine

Pforzheim. 21 weitere Stolpersteine werden am kommenden Freitag in der Stadt verlegt. Das Kunstprojekt für Europa von Gunter Demnig wird in Pforzheim in einer Kooperation aus Löblicher Singergesellschaft von 1501 und der privaten Initiative Stolpersteine realisiert.

Es ist ein Projekt, das die Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung der Juden, der Sinti und Roma, der politisch Verfolgten, der Homosexuellen, der Zeugen Jehovas und der Euthanasieopfer während der Diktatur der Nationalsozialisten lebendig erhält.

Der Kölner Künstler Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, in dem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln mit ihrem Namen und ihren Lebensdaten aus Messing in den Gehweg einlässt. Mit den Stolpersteinen vor den Häusern hält er die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier lebten.

Insgesamt wird es dann 247 Stolpersteine in Pforzheim geben. Die Schirmherrschaft für die hiesige Aktion, die seit dem Jahr 2008 andauert und auch 2019 fortgesetzt werden soll, hat Oberbürgermeister Peter Boch übernommen.

Wie die Löbliche Singergesellschaft mitteilt, können Bürger an der Verlegung teilnehmen, die um 13.30 Uhr an der Bleichstraße 60 beginnt.

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

ROSAROT
16.02.2018
Gedenken an Opfer der NS-Zeit: Pforzheim erhält neue Stolpersteine

Ja, das ist schon richtig. Es stand "nur" in der gedruckten PZ. Dort allerdings minutengenau. Was mich ganz besonders freute: Hier ist auch mal ein Stolperstein für einen Mann enthalten, der als Sozialdemokrat "nur" zu den politisch Verfolgten gehört und die KZ's überlebt hat. Ich meine Karl Schroth, der sich auch in der Nachkriegszeit um seine Vaterstadt Pforzheim sehr verdient gemacht hat. Und, soweit ich es mitbekommen hat, bisher von der Stadt noch nichteinmal offiziell dafür geehrt ...... mehr...