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Keine wirklich Besorgnis erregenden Zwischenfälle gab es bei der Demonstration gegen die Rechtsextremisten auf dem Wartberg. 
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Mehrere Hundert Menschen sind nach dem Friedensweg auf dem Marktplatz angekommen. Eine Friedenstaube ziert das Rathaus. 
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Mehrere Hundert Menschen sind nach dem Friedensweg auf dem Marktplatz angekommen. Eine Friedenstaube ziert das Rathaus. 
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Linke Demonstranten vor dem Cafe "Hasenmeyer". 
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Oberbürgermeister Gert Hager verneigt sich vor dem Ehrenmal auf dem Pforzheimer Hauptfriedhof. 
Anders als in den Vorjahren hat die Polizei 2016 auch einen Wasserwerfer dabei.
Anders als in den Vorjahren hat die Polizei 2016 auch einen Wasserwerfer dabei. 
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Der Marktplatz in Pforzheim im letzten Jahr. Die Kerzen erinnern an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg und sollen ein Zeichen für Frieden und Verständigung setzen. 

Gedenken und Gegendemo - der Ablauf des 23. Februars zum Nachlesen

Zum Abschluss des 71. Jahrestags der Bombardierung Pforzheims am 23. Februar 1945 haben etwa 800 Bürger am Abend ein Zeichen für Frieden und Verständigung gesetzt. Unterdessen haben ein paar Dutzend Rechtsextremisten auf dem Wartberg eine Fackel-Mahnwache abgehalten, begleitet von Protesten einer deutlich größeren Anzahl von Antifaschisten, die jedoch weitgehend friedlich blieben.


PZ-news tickert live von Veranstaltungen und Kundgebungen.

@PZsimwal


 

In dieser Multimedia-Reportage erinnert die PZ an Pforzheims schwärzesten Tag.

Vergleichsbilder von Pforzheim nach dem Zweiten Weltkrieg und heute finden Sie hier.

Grafiken zur Zerstörung Pforzheims, weitere Zahlen sowie Videos sind hier zusammengefasst.

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Antifaschisten demonstrieren gegen Rechtsextreme auf dem Wartberg

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Start des Friedensmarsches an der Markuskirche

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Kundgebung auf dem Marktplatz als Zeichen für den Frieden

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23. Februar - Gedenkfeier auf dem Pforzheimer Hauptfriedhof

Alljährlich versammeln sich Anhänger des rechtsradikalen Vereins „Freundeskreis Ein Herz für Deutschland“ am Gedenktag der Zerstörung Pforzheims, dem 23. Februar, just zur Zeit des Bombenangriffs 1945 zu einer sogenannten „Fackel-Mahnwache“ auf dem Pforzheimer Wartberg. Das „Bündnis Pforzheim Nazifrei“ möchte mit der Demonstration ein deutliches Signal der unmissverständlichen Ablehnung der sogenannten „Mahnwache“ setzen. Und so entzündeten die Pforzheimer Nazigegner auf dem Marktplatz zur historischen Zeit der Bombardierung zwischen 19.50 Uhr und 20.10 Uhr ihre Kerzen und bildeten so ein Meer aus Lichtern.

Kurz zuvor hatte Oberbürgermeister Gert Hager in seiner Rede auf der Kundgebung gegen die Fackel-Mahnwache den „sinnlosen Tod“ von mehr als 17.000 Menschen als Mahnung bezeichnet, „eine menschwürdige Gesellschaft“ aufzubauen und zu gestalten. „Gerade weil wir eine weltoffene und zukunftsorientierte Stadtgesellschaft sind, ist es für uns unerträglich, dass dort oben auf dem Wartberg ewig Gestrige stehen, deren Denken deutlich in den Rechtsextremismus hineinreicht“, so der Rathauschef weiter.“ Geradezu perfide“ sei es, dass diese auch noch Fackeln entzündeten. „Fackeln, die wie nichts anderes in der Geschichte für die Machtergreifung der Nationalsozialisten stehen“, sagte Hager und forderte dazu auf, den Teilnehmern der Fackel-Mahnwache entgegenzurufen: „Geht! Verlasst unser Pforzheim – wir wollen euch so nicht haben in unserer Stadt!“ Den Abschluss der Veranstaltung bildete der Gemeinsame Segen der verschiedenen Religionen gegen 20.15 Uhr.