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Was schon immer gut war, funktioniert auch heute noch im Pforzheimer Stauchaos: Verkehrspolizisten regelten an der Kiehnlestraße den Verkehr - und vergleichsweise schnell löste sich der Stau auf, der verhindert hatte, dass Autofahrer aus dem Parkhaus der Schlössle-Galerie ausfahren konnten. © Erb
18.04.2019

Gefangen im Parkhaus - Polizisten lösen Stau an der Kiehnlestraße auf

Pforzheim. Gefangen im Parkhaus der Schlössle-Galerie – am Donnerstagmittag mussten Autofahrer, die dort ihr Fahrzeug abgestellt hatten und herausfahren wollten, nicht nur ihr Sitzfleisch strapazieren, auch die Nerven waren bei vielen bis zum Zerreißen gespannt. Der Grund: (Fast) nichts ging mehr für Ausfahrende, denn die Kreuzung von Museum- und Kiehnlestraße war hoffnungslos verstopft. Und so staute es sich bis ins Parkhaus hinein.

Bildergalerie: Verkehrspolizisten lösen Stau im Parkhaus auf

Natürlich war dann auch die Goethestraße von der Westlichen an bis zur Kiehnlestraße verstopft. Obendrein hat ein Schwerlastkran, der für die Sparkassen-Baustelle eingesetzt wird, die Kiehnlestraße zwischen Museumstraße und Parkhaus im Hildagymnasium quasi einspurig gemacht. Mit den üblichen ausbremsenden Folgen. Wenn man das alles addiert und noch die einseitige Sperrung der Luisenstraße hinzurechnet, dann ergab das auf der nach oben offenen Pforzheimer Stau-Skala im Bereich des lokal begrenzten innerstädtischen Verkehrsstillstands einen Höchstwert.

Was tun? Wenn Ampelschaltungen den Verkehrsfluss nicht nur regeln, sondern auch behindern, dann sind die Beamten der Verkehrspolizei gefragt. Um den totalen Kollaps und eine wilde Huporgie zu verhindern, hatten die Polizisten schnell an den zentralen Kreuzungspunkten den Verkehr mit Handzeichen geregelt. Nach und nach konnte der Stau aufgelöst werden und die im Parkhaus wartenden Autofahrer durften das Gebäude verlassen.