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Auf zwei Hektar ist eine Fläche auf der Büchenbronner Höhe gerodet worden. Der gescheiterte Projektentwickler Juwi muss nun die Aufforstung bezahlen. Foto: Ketterl
Auf zwei Hektar ist eine Fläche auf der Büchenbronner Höhe gerodet worden. Der gescheiterte Projektentwickler Juwi muss nun die Aufforstung bezahlen. Foto: Ketterl
Vereint gegen Windkraft in Büchenbronn: Bernd Clauss, Dieter Jehle und Alexander Mekyska (von links) beim Redaktionsgespräch. Foto: Meyer
Vereint gegen Windkraft in Büchenbronn: Bernd Clauss, Dieter Jehle und Alexander Mekyska (von links) beim Redaktionsgespräch. Foto: Meyer
23.11.2017

Gegner der geplanten Windräder in Büchenbronn sehen sich bestätigt

Pforzheim/Enzkreis. Sie haben zwar gesiegt, die Gegner von zwei geplanten Windrädern auf der Büchenbronner Höhe, doch vergessen haben die Bürgerinitiative und der Naturschutzbund die Schlachten nicht, ehe der anfangs übermächtig erscheinende Projektentwickler Juwi, kräftig unterstützt durch die Stadt Pforzheim, die Waffen streckte, weil gegen Rotmilan, Wespenbussard und Baumfalke keine Genehmigung möglich war (die PZ berichtete).

Nun hoffen die in Büchenbronn erfolgreichen Landschaftsschützer auf einen Sogeffekt in der unmittelbaren Nachbarschaft. In Straubenhardt hingegen ist der Zug abgefahren. „Da ist nichts mehr zu machen“, sagt im PZ-Gespräch der Unternehmer Alexander Mekyska. Wäre dort die gleiche akribische Fleißarbeit betrieben worden wie in Büchenbronn, hätten auch die Straubenhardter erfolgreich sein können, ist er sich sicher. Dieter Jehle, Unternehmer in Büchenbronn (Benzinger) und Bernd Clauss, der Vorsitzende der NABU-Ortsgruppe Engelsbrand, nicken zustimmend.

Nicht nur wegen des finanziellen Aufwands „im hohen fünfstelligen Bereich“ (Clauss) für Rechtsanwälte und vereidigte Gutachter, blickt man zurück im Zorn. Es geht um das G’schmäckle von „Gefälligkeitsgutachten“ – gerade, was die Existenz von Rotmilanen angeht. Das sei von Gutachtern abgestritten worden, die von interessierter Seite beauftragt worden seien, klagt Clauss, die von ihrer Beobachtungswarte gar nicht hätten sehen können, wo die Tiere ihr natürliches Umfeld hätten.

Es sei ein Kampf David gegen Goliath gewesen, sagt Jehle. Von Anfang an hatten er und die anderer Gegner der Windkraft in Büchenbronn Zweifel an der von Juwi ermittelten angeblich positiven Windhöffigkeit gehabt. Genaue Daten habe der Projektentwickler jedoch nie preisgegeben – obwohl sie dazu verpflichtet gewesen seien, sagt Mekyska. Die Verantwortlichen von Juwi, das letztlich – jetzt unter dem Dach des Mannheimer Stadtwerkekonzerns MVV Energie – mehrere hunderttausend Euro in den Sand setzte, sehen dies anders. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

helmut
24.11.2017
Gegner der geplanten Windräder in Büchenbronn sehen sich bestätigt

Um Gerechtigkeit zu erfahren muss man ein dickes Fell und eine noch dickere Geldbörse haben. Wenn das nicht vorhanden ist es besser den Schwanz einziehen. Der Gutbetuchte hat den längeren Atem. In diesem Fall hat einmal der Schwächere gewonnen. Zu welchem Preis? Ein Tropfen auf dem heißen Stein. Der Platzregen geht woanders ungebremst weiter. Welche Ironie. Wegen dem Juchtenkäfer wurde S21 einmal gestoppt. Bei dem Unfug mit den Windrädern interessiert die Tierwelt nicht. mehr...

foa
26.11.2017
Gegner der geplanten Windräder in Büchenbronn sehen sich bestätigt

Traurig aber war, Hauptsache ökologisch :eek: seltsam das Wort besteht aus : öko und logisch, beides trifft nicht zu... mehr...