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Der Zustand des 30-jährigen Mannes, der in der Silvesternacht attackiert und verletzt wurde, ist stabil, aber weiterhin besorgniserregend. Symbolbild: dpa
Der Zustand des 30-jährigen Mannes, der in der Silvesternacht attackiert und verletzt wurde, ist stabil, aber weiterhin besorgniserregend. Symbolbild: dpa
03.01.2017

Gehirnblutung nach Silvesterprügelei: Opfer weiter nicht vernehmungsfähig

Pforzheim. Der Zustand des 30-jährigen Mannes, der in der Silvesternacht attackiert und verletzt wurde, ist stabil, aber weiterhin besorgniserregend. Wie die Leitende Oberstaatsanwältin Sabine Mayländer am Dienstag auf PZ-Nachfrage sagte, habe sich der Zustand des Rumänen nicht dramatisch verschlechtert. Allerdings sei er weiter nicht vernehmungsfähig.

Der Mann habe eine Gehirnblutung und weitere Verletzungen erlitten. Unklar ist etwa weiter, ob sein Zustand teilweise auch auf einen Sturz zurückzuführen sein könnte. Es stehe aber fest, dass es einen „körperlichen Übergriff“ gegeben hat.

Wie berichtet, war der Verletzte in bewusstlosem Zustand am Neujahrsmorgen gegen 5.45 Uhr vor einer Bar am Bahnhofsplatz aufgefunden worden.

Nach seiner Einlieferung in ein Krankenhaus musste er notoperiert werden. Dennoch ist weiterhin nicht auszuschließen, dass Lebensgefahr besteht. Nach den Ermittlungen der Kriminalpolizei war es zwischen dem Verletzten und einem um vier Jahre jüngeren Landsmann zum Streit gekommen.

Wie der 26-Jährige laut einer gemeinsamen Mitteilung von Polizei und Oberstaatsanwaltschaft einräumte, kam es dabei zu einem handfesten Streit, in dessen Verlauf der 30-Jährige zu Boden gegangen sei. Der 26-Jährige sitzt inzwischen in U-Haft. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.

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Zum vorherigen Artikel: Rumäne am Bahnhofplatz verprügelt - Trotz Not-OP in Lebensgefahr