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Pforzheim
Geld für Papierfabrik-Planung in Sand gesetzt?

PFORZHEIM. Die Papierfabrik Weißenstein gehört seit Dienstag der Rieser Immobilien GmbH. Carsten von Zepelin, Vorstandschef der Baugenossenschaft Arlinger, muss zusammen mit der Genossenschaft Gewerbekultur die Pläne für die städtebauliche Entwicklung des 4,9 Hektar großen Geländes begraben. Aktiv werde er nicht auf den neuen Besitzer zugehen, sagte von Zepelin.

Zusammen mit der Stadt hatten alle Beteiligen über mehrere Jahre ein städtebauliches Konzept – finanziert durch Eigenmittel und Geld vom Bund – entwickelt, um Wohnen, Arbeiten und Kultur mit Bürgerbeteiligung beispielgebend in den zum Teil denkmalgeschützten Gebäuden zu realisieren. Der Architekt Peter W. Schmidt hatte zudem eine Bewertung der Bestandsbauten vorgenommen und zusammen mit Kollegen ein städtebauliches Gutachten erstellt. Möglicherweise müsse die Stadt jetzt Geld an den Bund zurückzahlen, vermutet von Zepelin. mof

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