nach oben
09.02.2016

Geld hilft, damit die Regale der Tafel in Pforzheim gefüllt bleiben

Pforzheim. Das Missionswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland hat das Jahr 2016 mit einer größeren Förderaktion für Tafelläden in Baden-Württemberg und Bayern begonnen und insgesamt über 50 000 Euro zur Verfügung gestellt. Auch die Pforzheimer Tafel durfte sich über eine Spende in Höhe von 1000 Euro freuen. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, dass bedürftige Menschen auch weiterhin günstig einkaufen können.

Es gebe viele bedürftige Menschen, für die solch ein Angebot sehr wichtig sei. „Schon seit einiger Zeit können wir beobachten, dass immer mehr Rentner das Angebot der Pforzheimer Tafel in Anspruch nehmen“ so Thomas Murphy, Betriebsleiter der Pforzheimer Tafel, „da sind wir für jede Spende sehr dankbar, damit wir das Angebot in den Tafelläden auch zukünftig aufrecht erhalten können, denn der Bedarf steigt stetig an“.

„Die Spenden werden auch für die Beschaffung und den Erhalt von Einrichtungsgegenständen sowie des Fuhrparks eingesetzt“, erklärt Anke Laschet, verantwortlich für die Anleitung in der Pforzheimer Tafel. „Unsere Fahrzeuge sind mehrmals täglich im Einsatz um Lebensmittel einzusammeln, die etwa von Bäckereien und Supermärkten gespendet werden. Bei unserer Arbeit werden wir auch von vielen ehrenamtlichen Helfern unterstützt, so auch immer wieder von Schülern, die ihr Sozialpraktikum bei der Pforzheimer Tafel durchführen.“ Vorwiegend Arbeitsuchende und Geringverdiener, aber auch Alleinerziehende nutzen die Einkaufsmöglichkeit in den Tafelläden. Asylbewerber können ebenfalls dort einkaufen. „Durch die schrittweise Integration von Asylbewerbern werden zukünftig noch mehr Menschen das Angebot der Tafelläden in Pforzheim nutzen“, so Murphy, „und da werden wir noch stärker auf Spenden angewiesen sein.“ Die Mitglieder der neuapostolischen Kirchengemeinde Pforzheim Bayernstraße hatten bereits im Dezember über 750 Kilo Lebensmittel und Hygieneartikel gesammelt und an die Pforzheimer Tafel übergeben.