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Das Gericht schenkte der angeblich Geschädigten keinen Glauben und sprach den Angeklagten frei.   Foto: WESTOCK/stock.adobe.com (Symbolbild)

Gelogen, dass sich die Balken biegen: Verhandlung vor Schöffengericht endet mit Freispruch

Pforzheim. Die Gerichtsverhandlung vor dem Schöffengericht des Amtsgerichts Pforzheim endete für einen 54-Jährigen, der wegen räuberischer Erpressung und Freiheitsberaubung angeklagt war, mit einem eindeutigen Freispruch, worüber sich Staatsanwalt Lars Jaklin, Verteidiger Olaf Langhanki, Richter und Schöffen einig waren. Denn die angeblich Geschädigte, eine Prostituierte, hatte dem Gericht eine Räuberpistole aufgetischt und gelogen, dass sich die Balken bogen.

Da stimmten weder Uhrzeiten, Verletzungen noch Geldsummen. "Auch ihr

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