Goldener Weihnachtsmarkt Tag 1
Der Weihnachtsmarkt in Pforzheim hatte nur drei Tage lang geöffnet. 

Gemeinderat Pforzheim spricht sich für Vorschläge zur Unterstützung der Weihnachtsmarktbeschicker aus

Pforzheim. In einer Umfrage hat sich der Gemeinderat mehrheitlich für die von Oberbürgermeister Peter Boch und Ersten Bürgermeister Dirk Büscher vorgeschlagenen Unterstützungsangebote ausgesprochen, mit denen den Beschickern des Pforzheimer Weihnachtsmarkts geholfen werden soll. Das gab die Stadt am Dienstagnachmittag in einer Pressemitteilung bekannt.

„Standbeschickern, die mit verderblichen Lebensmitteln handeln, wollen wir jeweils mit einem symbolischen Betrag eine kleine finanzielle Hilfe gewähren“, so Oberbürgermeister Peter Boch und Erster Bürgermeister Dirk Büscher. Die so aufgekauften Lebensmittel werden dann für soziale Zwecke an die Liga der freien Wohlfahrtsverbände weitergeleitet. Als Termin für die Anlieferung der Lebensmittel, zu denen Magenbrot, Christstollen, Früchtebrot und Lebkuchen zählen, ist der 2. Dezember vereinbart.

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Beide Bürgermeister danken dem Gemeinderat für die schnellen Rückmeldungen und die Bereitschaft, den Weihnachtsmarktbeschickern in ihrer Notlage unbürokratisch zu helfen. „Die Schaustellerinnen und Schausteller sind nach fast zwei Jahren Pandemie und der erneuten Absage des Weihnachtsmarkts in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage, deswegen ist jede Hilfsmaßnahme eine gute Maßnahme“, so OB und EBM weiter. Auf Initiative von WSP-Direktor Oliver Reitz und Erstem Bürgermeister Büscher hatten sich in der vergangenen Woche die Marktverwaltung, der Eigenbetrieb Wirtschaft- und Stadtmarketing Pforzheim (WSP), das Amt für Bildung und Sport und das Rechtsamt auf mehrere Unterstützungsangebote verständigt und diese dem Gemeinderat und den Marktbeschickern vorgeschlagen.

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Als eine weitere Hilfsmaßnahme können Bürgerinnen und Bürger über die städtische Webseite und die Internetseite des WSP Kontakt zu den Weihnachtsmarkt-Schaustellern aufnehmen und deren Waren beziehen. „Außerdem freut mich besonders, dass wir in der Innenstadt die Einrichtung eines PopUp-Stores für Artikel des Mittelaltermarktes organisiert bekommen haben“, so Erster Bürgermeister Büscher. Gemeinsam mit einem Vertreter des Mittelaltermarktes und dem Marktamt hatte der WSP zuvor mehrere Leerstände in Augenschein genommen und hinsichtlich einer Anmietung seitens der Stadt geprüft. Eine Räumlichkeit ist gefunden und kann von Schaustellern des Mittelaltermarkts voraussichtlich ab Freitag bespielt werden. „Die Auswahl ist nun auf das ehemalige Nazar in der Fußgängerzone gefallen“, so WSP-Direktor Reitz. „Die Beschicker des Mittelaltermarktes können das Ladenlokal dort bis Weihnachten nutzen.“

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Kontaktvermittlung zu den Weihnachtsmarkt-Schaustellern hier.